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Zürich (awp) - Die Aktien von Petroplus zählen am Donnerstag kurz vor Mittag zu den grössten Gewinnern in einem insgesamt schwachen Schweizer Aktienmarkt. Der Raffineriebetreiber hat mit den um Ölpreisveränderungen bereinigten Zahlen zum ersten Quartal über den Erwartungen der Analysten abgeschnitten. Diese werten die Neuigkeiten als überwiegend positiv und es kommt zu einer Hochstufung des Papiers.
Bis um 11.25 Uhr klettern die Valoren um 9,4% auf 14,00 CHF. Der Gesamtmarkt (SPI) verliert derweil 0,33%.
Das Erstquartals-Ergebnis liege trotz des höher als erwarteten Sonderaufwands für Reichstett und vor allem wegen des besseren operativen Resultates und des positiven Lagerbewertungseffekts über den Erwartungen, schreibt die ZKB in einem Kommentar. Basierend auf den Quartalszahlen, der kurzfristig erwarteten weiteren Margenerholung und der Bewertung stuft der zuständige Analyst die Titel neu auf "Übergewichten" von "Marktgewichten" hoch.
Das Marktumfeld sei anspruchsvoll gewesen, da die Produktpreise mit den höheren Rohstoffpreisen nicht hätten mithalten können, heisst es bei der Bank Vontobel. Dank der Rückkehr zur normalen deutschen Verbrauchssteuer hätten sich die Nettoverbindlichkeiten reduziert. Das erste Quartal sei weitgehend im Einklang mit den Markterwartungen und den eigenen Schätzungen gewesen. Vontobel lässt die Prognosen unverändert. Die Einstufung lautet "Hold" bei einem Kursziel von 16 CHF.
Die Credit Suisse spricht von einer "soliden" Cashgenerierung trotz tieferer Margen und einer reduzierten Verarbeitungskapazität in den Anlagen. Im Gegensatz zu anderen europäischen Raffinerie-Aktien werde das Petroplus-Papier zu einem signifikanten Abschlag gehandelt, heisst es weiter. Dies dürfte sich in den nächsten Monaten laut Credit Suisse kaum ändern, angesichts der im Vergleich zur Konkurrenz weniger hochentwickelten Anlagen, des höheren Risikoprofils und der beschränkten Visibilität. Das "Hold"-Rating wird bestätigt, Schätzungen und Kursziel werden überprüft.
Die Analysten von Helvea nehmen unter anderem Bezug zum leicht reduzierten Ausblick für die Verarbeitungskapazität in den Raffinerien. Dies sei ein wenig erstaunlich und stehe im Gegensatz zu den ansonsten positiven kurzfristigen Erwartungen, heisst es in dem Kommentar. Der nach IFRS-Rechnungslegung ausgewiesene Gewinn sei durch Kosten im Zusammenhang mit der Anlage Reichstett tiefer als erwartet ausgefallen. Die bereinigten Zahlen hätten jedoch positiv überrascht. Die Einstufung lautet "Neutral" bei einem Kursziel von 13 CHF.
Die Deutsche Bank verweist auf die trotz des schwachen Umfelds verbesserte Liquidität. Mit der Veräusserung des Umlaufvermögens von Reichstett sollte sich diese Grösse weiter erhöhen, heisst es. Dass das Unternehmen zum zweiten Mal in Folge mit dem Quartalsergebnis überraschen konnte, unterstreiche den Turnaround, schreibt der zuständige Analyst. Dies könnte die Aktie weiter beflügeln. Die Deutsche Bank vergibt eine Kaufempfehlung mit Kursziel 21 CHF.
cc/ps

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