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Zürich (awp) - Die Aktien von Rieter sind mit starken Avancen in den Handel vom Dienstag gestartet, haben allerdings einen Teil der Gewinne bereits wieder abgebaut. Der Winterthurer Konzern hat die Aufteilung in zwei separate Einheiten bzw. Gesellschaften (Textile, Automotive) bekannt gegeben und mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Bis um 9.35 Uhr gewinnen die Valoren 4,0% auf 388,50 CHF. Zeitweise waren die Titel bis auf 403 CHF gestiegen. Der Gesamtmarkt - gemessen am SPI - rückt derweil um rund 0,25% vor.
Die Analysten der ZKB werten die Neuigkeiten als positiv. Die operativen Gewinnzahlen seien überraschend solide ausgefallen. Während Textile dabei besser als erwartet abschlossen habe, sei Automotive etwas hinter den bankeigenen Schätzungen zurückgeblieben, heisst es in einem Kommentar. Die reduzierte Kostenstruktur habe zu einer deutlichen Senkung der Gewinnschwelle geführt. Stärker als die Geschäftszahlen stehe jedoch die Aufteilung der Unternehmung in zwei Teile im Vordergrund. Die Einstufung lautet "Marktgewichten", die Gewinnschätzungen sollen angepasst werden.
Darauf nimmt die Bank Vontobel Bezug. Durch die Aufteilung der Gruppe dürften die Aktionäre von der Transparenz und Visibilität profitieren, schreibt der zuständige Analyst. Das neue Unternehmen "Autoneum" habe Reserven aus eingezahltem Kapital von ungefähr 30 Mio CHF und die Rieter Holding von ungefähr 130 Mio CHF. "Wir können die Absicht von Rieter zur Aufteilung verstehen; doch wir glauben, dass der Bereich Textil mehr Wert hat", heisst es weiter. Da bisher keine finanziellen Einzelheiten bekannt wurden, werde das "Hold"-Rating bestätigt und das Kursziel überprüft.
Die Kommentatoren von Wegelin sprechen von einer "Überraschung durch und durch". Zum einen habe der Textilmaschinenbauer und Automobilzulieferer den Turnaround geschafft und zum anderen sei ihm dieser so gut geglückt, dass die Markterwartungen klar übertroffen worden seien. Genauso überraschend seien auch die Pläne der Aufspaltung, die von den Anlegern begrüsst werden dürften.
Durch die Aufteilung in zwei eigenständige Unternehmen sollten Vorteile entstehen, etwa eine höhere Flexibilität bei strukturellen Veränderungen in der Branche oder eine bessere Visibilität, schreibt Wegelin weiter. Zudem dürften sich die bisherigen Sparten durch die neue Eigenständigkeit besser weiterentwickeln und ihr Wachstumspotential nutzen können, für Kooperationen oder Partnerschaften.
uh/cc

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