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Bern (awp) - Die Genussscheine von Roche sind am Mittwoch mit deutlichen Abgaben in den Handel gestartet. Wenig angetan zeigen sich die Analysten insbesondere vom Ausblick. Hinter den Konsens-Erwartungen zurück blieb aber auch das ausgewiesene Jahresergebnis 2010.
Die Roche-Bons notieren um 9.30 Uhr noch mit einem Minus von 1,7% auf 142 CHF. Die Titel bleiben damit deutlich am Ende der Schweizer Blue Chips, vermögen aber die noch höheren Anfangsverluste bereits etwas einzugrenzen. Der SMI steht zur Berichtszeit, belastet durch Roche, mit 0,4% im Plus.
Die Zahlen für das abgelaufene Jahr sind im Urteil der Analysten hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Während Vontobel ein Ergebnis im Rahmen bzw. leicht hinter den eigenen Prognosen sieht, spricht Cheuvreux gar von einem enttäuschenden zweiten Semester des Pharmakonzerns. Für die Analysten von Jefferies blieb insbesondere der Kerngewinn je Aktie leicht hinter den Erwartungen zurück.
Die Bank Wegelin spricht in ihrem Kommentar von einem "soliden" Umsatz. Die Margensteigerung sowie das Kerngewinnwachstum von 7% in Landeswährungen werden als "erfreulich" bezeichnet. Dies beweise einmal mehr die Stärke der Basler. Allerdings geht auch Wegelin davon aus, dass sowohl der Ausweis wie auch der Ausblick die (hohen) Erwartungen der Investoren und Analysten wohl enttäuschen dürfte.
Diese Enttäuschung über den zurückhaltenden Ausblick der Basler zieht sich denn auch durch die Kommentare der Analysten. Für Jeffries sind sowohl die Umsatzprognose wie auch das erwartete Wachstum des Kerngewinns je Aktie enttäuschend. Die Roche-Guidance eines Kerngewinnwachstums im hohen einstelligen Bereich bleibe deutlich hinter dem Konsens, bemängelt auch Cheuvreux. Am Markt sei bisher mit einer zweistelligen Zunahme gerechnet worden. Auch für Vontobel liegt die Prognose für das Kern-EPS-Wachstum unter der bankeigenen Annahme.
Gewisse Analysten bemängeln zudem die vorgeschlagene Dividende von 6,60 CHF. Erwartet wurde hier zum Teil 6,80 CHF.
gab/tp

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