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Zürich (awp) - Die Roche-Bons notieren am Mittwochmorgen mit Abstand am Tabellenende. Das vom Basler Pharmaunternehmen für das Geschäftsjahr 2009 vorgelegte Ergebnis liegt beim Umsatz leicht hinter den Konsensschätzungen zurück. Unter Berücksichtigung von Sonderpositionen verfehlte auch der Konzerngewinn die Erwartungen. Für 2010 stellen Roche ein mittleres zweistelliges Verkaufswachstum für die Division Pharma und die Gruppe in Aussicht. Von Analysten-Seite wird das Ergebnis und der Ausblick uneinheitlich beurteilt.
Bis um 09.50 sinken die Roche-Bons um 1,9% auf 177,10 CHF, bei einem bisherigen Tiefstand von 174,60 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SMI, verliert derweil 0,38%.
Auf den ersten Blick sei das Ergebnis leicht enttäuschend, schreiben die Analysten der Deutschen Bank. Auch die Beobachter von Wegelin sprechen von einem "etwas durchzogenen Zahlenkranz", da Lagerabbau und Restrukturierungskosten einige Spuren hinterlassen hätten.
Für Bernstein sind die Viertquartalszahlen dagegen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, hauptsächlich wegen dem starken Beitrag der Tamiflu-Verkäufe. Die Verkäufe anderer Produkte wie Rituxan oder Herceptin hätten jedoch die Erwartungen verfehlt. Vontobel spricht dagegen davon, dass die Basisnachfrage nach Roche/Produkten weiterhin stark bleibe.
Insgesamt ein gutes Ergebnis, kommentieren denn auch die Vontobel-Analysten. Der Umsatz hätte bei näherer Betrachtung etwas höher sein können, wenn Roche sich nicht dazu entschieden hätte, seine US-Lagerbestände abzubauen, schreiben die Analysten. Die Bereinigung der Lagerbestände sei nicht erwartet worden.
Gar von einem "qualitativ sehr guten Ergebnis ohne a.o. Posten" spricht die ZKB. Die über die Erwartungen erhöhte Dividende, das schnelle Abbezahlen der Integrationskosten und einsetzende Synergien auf operativer Ebene deute auf eine starke Wachstumsdynamik hin. Roche befinde sich in einer Phase eines neu einsetzenden Wachstumszyklus, der sich in 2010 durch die sehr konservative Guidance ausrücken werde, zwar noch nicht in Zahlen, so doch aber in Neuzulassungen von nicht nur Krebsprodukten, so die ZKB-Analysten.
Für Bernstein ist der Ausblick leicht unter den Erwartungen ausgefallen, für Wegelin scheint er "in Ordnung". Das Wachstum des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Bereich (ohne Tamiflu) entspreche den Erwartungen, die Prognose von mittlerem einstelligen Umsatzwachstum in der Pharmasparte sei aber konservativ, kommentiert Vontobel.
ch/ps

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