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Zürich (awp) - Die Aktien der Swatch Group büssen am Mittwoch trotz guter Umsatzzahlen weiter an Wert ein. Die Titel sind zunächst fester in den neuen Handelstag gestartet, drehten dann aber im Handelsverlauf ins Minus und bauten die Kursverluste in der Folge aus. Händler führen die Abgaben auf weitere Gewinnmitnahmen zurück, nachdem die Titel bereits seit Jahresbeginn zurückgenommen werden.
Bis um 10.15 Uhr verlieren Swatch Inhaber bei hohen Volumen um 1,6% auf 386,90 (Tagestiefst: 386,30; Tageshöchst: 401,00) CHF. Die Konkurrenzpapiere von Richemont - der Genfer Luxusgüterkonzern hat am Montag Angaben zur Umsatzentwicklung gemacht - geben sogar um 2,4% auf 53,70 CHF nach. Der Gesamtmarkt (SMI) verliert 0,24%.
Damit bleiben die Luxusgütertitel weiterhin unter Druck. Nachdem die Swatch-Papiere in den Jahren 2009 und 2010 stark zulegen konnten, ist der Start ins Jahr enttäuschend ausgefallen. Seit Jahresbeginn geben die Titel aktuell um über 7% nach.
Der Grund für die Kursverluste in Swatch und Richemont seien in erster Linie Gewinnmitnahmen, meint ein Händler. Nach dem starken Anstieg der Vergangenheit sei zumindest kurzfristig die Luft bei den Luxusgüterpapieren draussen. Ausserdem hinterlasse die Sorge vor dem starken Franken im Aktienkurs seine Spuren.
Die Unternehmen weisen hingegen weiterhin stolze Wachstumsraten aus: Am Montag hat Richemont für das dritte Quartal 2010/2011 per Ende Dezember einen Umsatzanstieg von 33% gemeldet. Der Umsatz von Swatch ist im Geschäftsjahr 2010 währungsbereinigt immerhin um knapp 22% angestiegen.
Mit einem Umsatz von 6,44 Mrd CHF hat Swatch die Erwartungen übertroffen, meinen Analysten. Laut Jon Cox von Kepler lagen die Konsens-Erwartungen am Markt im Vorfeld der Publikation etwa bei 6,2 Mrd CHF.
Sehr gut habe sich die wichtigste Sparte Watches & Jewelry mit einem organischen Wachstum von 28% entwickelt, meint René Weber von der Bank Vontobel. Dies widerspiegle deutlich die starke Nachfrage nach Schweizer Uhren und beweise, dass Swatch Marktanteile dazugewinnt und von der guten Marktstellung in Asien profitiert.
Die Meinungen zur Sparte Produktion - Herstellung von Uhrwerken - gehen dagegen auseinander: Der Bereich habe positiv überrascht, was sich auch über eine Verbesserung der Marge bemerkbar machen dürfte, so Jon Cox. Dagegen hat Patrik Schwendimann von der ZKB bei den Uhrwerken mit einem höheren Umsatz gerechnet.
Weiter hätten sich die Firmenverantwortlichen von Swatch positiv zum Ausblick geäussert, so Patrick Jnglin von der Credit Suisse. Swatch zeigte sich für das Gesamtjahr 2011 zuversichtlich, ein weiteres starkes Wachstum erzielen zu können. Der Umsatz im bisherigen Verlauf des Monats Januar zeige positive Tendenzen mit zweistelligen Wachstumsraten.
Swatch bleibe einer der am tiefsten bewerteten Aktien im Luxusgütersegment, so die CS, die das Rating mit "Outperform" bestätigt. Dagegen gibt die ZKB den Richemont-Papieren den Vorzug und bleibt bei Swatch auf "Marktgewichten". Das Rating von Kepler und der Bank Vontobel lauten beide auf "Hold".
mk/rt

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