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Zürich (awp) - Die Aktien der Swisscom notieren am Mittwochvormittag nach der Vorlage von Halbjahreszahlen mit Abschlägen. Der Telekomkonzern hat die Markterwartungen beim Umsatz getroffen, beim Reingewinn jedoch leicht verfehlt. Analysten sprechen von soliden Resultaten, zeigen sich zum Teil aber enttäuscht, was den bestätigten Ausblick angeht. Die Auguren hatten sich etwas mehr erwartet.
Bis um 9.50 Uhr sinken die Valoren um 1,1% auf 390,90 CHF. Der Gesamtmarkt, gemessen am SMI, verliert derweil 0,50%.
Wie erwartet habe das Schweizer Geschäft durch eine leichte zyklische Erholung, Wachstum im Mobile-Bereich und den Erfolg von Bündel-Angeboten brilliert, schreibt Vontobel-Analyst Serge Rotzer. Die Bank habe den Einfluss der Währungsverluste im Finanzresultat unterschätzt, weshalb das über den Erwartungen liegende EBITDA bis zum Reingewinn weggeschmolzen sei.
Swisscom habe ein solides Ergebnis gemeldet, bleibe jedoch bei der Prognose vorsichtig, so Vontobel weiter. Es habe keine starken Impulse gegeben, aber die Qualität des Schweizer Geschäfts sei gut und kompensiere das volatile Geschäft in Italien und die momentanen Währungsrisiken. Die Bank will die Schätzungen leicht anpassen und bestätigt die Empfehlung "Hold" mit einem Kursziel von 405 CHF.
Die ZKB spricht von einer positiven Überraschung im Schweizer Geschäft. Der Telekomkonzern habe die schwächeren Zahlen der Tochtergesellschaft Fastweb im Heimmarkt insbesondere auf operativer Ebene mehr als kompensieren können, heisst es in einem Kommentar. Sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA habe das Schweizer Geschäft zum positiven Ergebnis beigetragen. Dass der Reingewinn die Erwartungen leicht verfehlte, sei auf eine höhere Steuerquote zurückzuführen.
Aus dem unveränderten Ausblick für 2010 schliesst ZKB-Analyst Michael Inauen, dass Swisscom Schweiz möglicherweise ein schwieriges zweites Halbjahr bevorsteht. Die defensiven Qualitäten, die starke Kostenkontrolle und die absehbar weiterhin hohe Dividendenrendite von Swisscom hebt die Bank positiv hervor. Das Rating bleibt bei "Übergewichten."
Die Analysten von Goldman Sachs werten die Resultate als stark und verweisen unter anderem auf die positive Entwicklung im Mobilfunkbereich. Die Volumen hätten sich besser als erwartet entwickelt, während der Preisrückgang nicht so stark wie befürchtet ausgefallen sei. Das Digital-TV-Geschäft zeige sich mit Blick auf die Kundenzahl weiter schwungvoll und die Bündel-Angebote seien hilfreich, um die Umsätze im Festnetz stabilisieren.
cc/gab

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