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AMSTERDAM (awp international) - Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel hat wegen höherer Rohstoffkosten seine Ergebnis-Prognosen gesenkt. Sowohl im zweiten Quartal als auch im Gesamtjahr dürften die Ergebnisse hinter den bisherigen Erwartungen zurückbleiben. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte im zweiten Quartal bei rund 550 Millionen Euro liegen, teilte der weltgrösste Farbenhersteller am Montag in Amsterdam mit. Während die Umsatzentwicklung bisher die Erwartungen erfüllt habe, werde das Ergebnis durch ein weiter herausforderndes Umfeld bei reiferen Produkten und Einmaleffekte wie Produktionsstillstände belastet. Der Aktienkurs brach daraufhin ein.
Weiter anziehende Rohstoffpreise belasteten, hiess es. Im Vergleich zum ersten Quartal sei deshalb mit einer stagnierenden Marge zu rechen. Auch für das Gesamtjahr ist AkzoNobel nun deutlich pessimistischer als noch bei Vorlage des Berichts zum ersten Quartal Ende April. Damals hatte der Konzern für das Gesamtjahr ein EBITDA-Wachstum von mehr als fünf Prozent in Aussicht gestellt. Auch der Umsatz dürfte in dieser Grössenordnung zulegen. Nun rechnet der Konzern mit einem EBITDA auf Höhe des Vorjahres, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen nicht weiter eintrüben. 2010 hatte der Konzern ein EBITDA von 1,96 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Am Finanzmarkt gerieten AkzoNobel-Aktien mit einem Abschlag von 8,93 Prozent auf 41,825 Euro kräftig unter Druck. Auch BASF-Aktien büssten in einem etwas festeren Dax-Umfeld 1,15 Prozent auf 63,55 Euro ein. Ein Händler wertete die Nachricht von Akzo Nobel als negativ. Die Gewinnwarnung dürfte die Branche europaweit belasten.
BASF bekräftigte auf Anfrage von dpa-AFX allerdings seine Ziele für das laufende Jahr. Umsatz und Ergebnis dürften demnach die Spitzenwerte des Jahres 2010 signifikant übertreffen. Nach den ersten drei Monaten hatte sich der Konzern für die künftige Entwicklung sehr zuversichtlich gezeigt./jha/stb/wiz

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