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MÜNCHEN (awp international) - Der Chef des Netzwerkausrüsters Alcatel-Lucent , Ben Verwaayen, sieht ein Ende geringer Zugangskosten für das Internet. "Das Geschäftsmodell, das ausschliesslich auf geringen Zugangskosten basiert, ist jedenfalls dauerhaft nicht zu halten", sagte der Niederländer der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe). Verwaaysen sieht drei Modelle für eine künftige Kostenverteilung. "Entweder Google und Co. zahlen für den Verkehr im Datennetz oder der Verbraucher kommt dafür auf. Oder, eine dritte Möglichkeit: Die Einnahmen aus der Handy-Werbung werden geteilt zwischen den Internetkonzernen wie Google, den Betreibern von Datennetzen und den Ausrüstern. Ich bin für eine Kombination der drei Wege."
"Wir werden in Europa Hunderte Milliarden Euro in Hochgeschwindigkeitsnetze investieren müssen", sagte Verwaayen. Grund für den Engpass der Kapazitäten ist die Vorliebe der Verbraucher für die Kommunikation mit Fotos und Filmen. "Technisch betrachtet, bedeutet das eine Veränderung der Netzkapazität und einen immensen Zuwachs der Datenmenge. Und niemand will dafür mehr bezahlen", sagte Verwaayen. "Wir sind die einzige Branche, wo der Verbrauch wächst, aber alle glauben, es sei normal, das Gleiche wie zuvor zu bezahlen."/fn/she

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