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"Cinderella" räumt an amerikanischen Kinokassen gross ab

Märchenhafte Zahlen für Disney: "Cinderella" hat an seinem ersten Wochenende in den USA und Kanada gut 70 Millionen Dollar eingespielt. Das ist mehr als die nächsten 20 Filme zusammen. Der zweite Neustart, Liam Neesons "Run all Night", kam nur auf elf Millionen.

Der Drittplatzierte hat einen Rang gutgemacht: "Kingsman: The Secret Service" war vor einer Woche noch mit 8,3 Millionen Dollar auf Platz vier, jetzt genügten 6,2 Millionen für Bronze.

"Cinderella" basiert, wie Disneys Klassiker von 1950, auf der Aschenputtel-Geschichte, diesmal ist jedoch nichts gezeichnet. Die Hauptrolle spielt die Engländerin Lily James ("Downton Abbey"), Richard Madden aus "Game of Thrones" ist der schöne Prinz und für die böse Stiefmutter nahm Regisseur Kenneth Branagh eine doppelte Oscar-Preisträgerin: Cate Blanchett.

Dass der neue Liam-Neeson-Film ein Actionfilm ist, dürfte nicht allzu sehr überraschen. Der 62-Jährige ist immer noch für Ballerei und Explosionen gut. Diesmal soll er den Sohn seines Bosses, eines Bandenchefs, beschützen. Den Vater spielt Ed Harris, den Sohn der Schwede Joel Kinnaman ("Easy Money", "Robocop" von 2014).

Will Smiths neuer Film "Focus" (gut 5,8 Millionen) fällt von zwei auf vier, aber noch mehr Federn musste der Vorwochensieger lassen: Der futuristische Action-Thriller "Chappie" wird mit 5,8 Millionen Dollar, nur 5000 weniger als "Focus", nur noch Fünfter.

Noch einmal nur 100'000 Dollar dahinter ist "Best Exotic Marigold Hotel 2" über eine Gruppe abenteuerlustiger Rentner in Indien. Würde man die Rangliste nach Kassenergebnis pro Kino berechnen, wäre der Film allerdings nicht auf Platz sechs, sondern drei.

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