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"Connyland"-Geschäftsführer Erich Brandenberger zweifelt die Untersuchung der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen im Zusammenhang mit dem Tod zweier Delfine im November 2011 an. Er ist überzeugt: "Sie wurden vergiftet", wie er am Freitag vor den Medien sagte.

Bei einer ersten Untersuchung hätten Fachleute in St. Gallen im Urin der beiden toten Tiere Buprenorphin nachgewiesen. Brandenberger geht davon aus, dass die Kadaver zwischen dieser Untersuchung und den von der Staatsanwaltschaft eingeholten Expertisen unsachgemäss gelagert wurden, wie er vor Journalisten im Freizeitpark Connyland ausführte.

Weil Brandenberger schon früher behauptet hatte, möglicherweise hätten Tierschützer die beiden "Connyland"-Delfine vergiftet, läuft eine Strafuntersuchung gegen ihn wegen des Vorwurfs der üblen Nachrede.

Zu hohe Dosis Antibiotikum

Die Thurgauer Staatsanwaltschaft teilte am Freitag die Ergebnisse der Strafuntersuchung gegen zwei Tierärzte mit. Die Ermittler kamen zum Schluss, dass die beiden Delfine an einer Gehirnschädigung als Folge einer zu hohen Dosis Antibiotikum verendet waren. Eine Vergiftung oder Partylärm kämen als Todesursache nicht in Frage.

Ein deutscher Tierarzt wurde wegen mehrfacher fahrlässiger Tierquälerei mit einem Strafbefehl belegt und mit 4000 Franken gebüsst. Das Verfahren gegen einen ortsansässigen Veterinär, der im "Connyland" regelmässig zum Einsatz kam, wurde indes eingestellt. Die Entscheide der Staatsanwaltschaft sind noch nicht rechtskräftig.

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SDA-ATS