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Zwei Astronauten der US-Raumfähre "Discovery" haben bei einem Ausseneinsatz im Weltall überfällige Reparaturen an der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich abgeschlossen.

Alvin Drew und Stephen Bowen kehrten aus dem Weltraum zurück und beendeten damit eine Ära: Es war der letzte Ausflug einer Crew der "Discovery", die nach ihrem Rückflug zur Erde zum Museumsstück wird.

Der seit ihrer Konstruktion 1998 insgesamt 155. Wartungseinsatz für die ISS dauerte sechs Stunden und 14 Minuten. Für Bowen war es bereits der insgesamt siebte Ausflug in die Schwerelosigkeit des Alls. Er gehört damit zu den erfahrensten "Weltraumspaziergängern" der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

Der Ausstieg hatte sich wegen eines Lecks in Bowens Raumanzug um etwa eine halbe Stunde verzögert. Auslöser war eine defekte Versiegelung an einem Luftfilter. Die Störung machte den Astronauten aber später keine weiteren Probleme.

Die Raumfahrer bereiteten während ihres Einsatzes eine defekte Ammoniak-Pumpe für den Rücktransport zur Erde vor. Das Gerät war im vergangenen Sommer ausgebaut worden, nachdem es einen Ausfall im ISS-Kühlsystem ausgelöst hatte.

Die Pumpe soll im Juni von der Raumfähre "Atlantis" nach Hause gebracht werden, also bei dem letzten Flug eines bemannten US-Shuttles für lange Zeit.

Ausserdem installierten die Astronauten bei ihrem zweiten und letzten Ausseneinsatz der laufenden "Discovery"-Mission mehrere Kameras an Roboterarmen der ISS.

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SDA-ATS