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Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf ist am Freitag mit einem farbenprächtigen Umzug eröffnet worden. Zum grössten Sportanlass der Schweiz werden bis am Sonntag eine Viertelmillion Besucher erwartet.

278 Schwinger sowie Steinstösser und Hornusser werden bis am Sonntag ihre Festsieger küren. Die meiste Aufmerksamkeit dürfte dabei das Schwingen geniessen, das - zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung - in den letzten Jahren in der Schweiz einen wahren Boom erlebte.

Ein bewegender Moment

Der Sport stand am Freitag allerdings noch nicht so sehr im Zentrum. Am Vormittag wurde das Festgelände am Rand der Stadt Burgdorf eröffnet. Eine richtige Zeltstadt ist auf dem 90 Hektar grossen Gelände entstanden mit Festzelten, Verpflegungsständen und allem, was es für einen Grossanlass braucht.

Kurz nach dem Mittag traf am Bahnhof in Burgdorf eine Delegation der Veranstalter des letzten "Eidgenössischen" vor drei Jahren in Frauenfeld ein. Mit im Gepäck hatten die Thurgauer die Fahne, die nun an die Burgdorfer Veranstalter überging. "Ein bewegender Moment", sagte der Burgdorfer OK-Präsident Andreas Aebi.

Trachten, Tiere, Traditionen

Wenig später reihten sich rund 500 Tiere und 1200 Akteure zu einem stattlichen Umzug ein. Dabei präsentierte sich das Emmental von seiner traditionellen Seite - aber nicht nur.

Nebst Berner Sonntagstracht und Halbleinen, Kühen, Schafen, Ziegen und Sennenhunden waren im Umzug auch Wasserbüffel und Lamas zu sehen. Sie deuten an, dass die Emmentaler Bauern durchaus auch unkonventionelle Wege beschreiten.

Im offenen Landauer fuhr die Politprominenz vor, allen voran Bundespräsident Ueli Maurer zusammen mit dem bernischen Regierungspräsidenten Christoph Neuhaus und dem Präsidenten des Berner Kantonsparlaments, Bernhard Antener.

Dicht gedrängt standen am Freitagnachmittag die Zuschauer entlang der Umzugsroute. Dies nota bene bei schönstem Sommerwetter und vor der eindrücklichen Kulisse des stattlichen Schlosses Burgdorf.

Hornusser machen den Auftakt

Sportlich ging es am Freitag noch nicht so heftig zur Sache. Einzig die Hornusser standen im Einsatz. Die Schwinger steigen erst am Samstag in die Hosen und auch die Steinstösser werden erst dann ihre Wettkämpfe austragen.

Bei den Schwingern verspricht bereits der erste Gang Hochspannung. Der amtierende Schwingerkönig, Kilian Wenger, trifft auf den ehemaligen König Arnold Forrer. Der alles entscheidende Schlussgang, bei dem der Schwingerkönig erkoren wird, steht am Sonntagnachmittag auf dem Programm.

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SDA-ATS