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Marco Streller, zu Beginn der Saison als neuer Sportchef des FC Basel auch kritisiert, ist nach dem Einzug in den Achtelfinal der Champions League euphorisch und voll des Lobes.

Marco Streller, zwölf Punkte in sechs Spielen - unfassbar!

"Das ist richtig. Vier Siege, viermal zu null. Das hat es noch nie gegeben für eine Schweizer Mannschaft. Natürlich hatten wir auch Phasen gegen Benfica, in denen wir leiden mussten. In der Halbzeit haben vor allem auch wir gelitten, die nicht auf dem Platz standen, weil wir auch den Spielstand in Manchester gekannt haben. Es ist nicht hoch genug zu werten. Es ist sensationell. Es war eine unglaubliche Kampagne. Ich bin ja ein Optimist, aber zwölf Punkte hätte ich auch nicht für möglich gehalten."

Wie war die Stimmung in der Kabine?

"Es ist eine Euphorie und trotzdem kann es jeder noch nicht richtig fassen. Die Jungs haben Geschichte geschrieben. Manchmal muss man Visionen und Träume haben und zu diesen stehen. Wenn diese dann bestätigt werden, ist das umso schöner und gibt auch eine gewisse Genugtuung."

Was wächst da für eine Mannschaft zusammen?

"Wir sind sehr, sehr froh, dass wir mittlerweile sehr stabil sind. Das stimmt mich sehr optimistisch. In der Meisterschaft haben wir in den letzten drei Spielen 13 Tore erzielt. Und jetzt liegen wir in der Super League noch vier Punkte zurück, wir stehen im Cup im Halbfinal und in der Champions League im Achtelfinal. Das ist gut."

Was hat Sie an der Mannschaft in den letzten Wochen am meisten beeindruckt?

"Was mich als Ex-Spieler sehr beeindruckt, ist wie schnell die Mannschaft in einer Partie das System wechseln kann. Dass sie von drei auf vier Verteidiger gehen kann, dass sie vorne umstellen kann. Diese Flexibilität im Spiel ist wichtig, weil das heute elementar ist im Fussball. Und mit dem Siegen kommt dann das Vertrauen. Aber eigentlich erübrigt es sich, darüber zu diskutieren, wenn man in einer solchen Gruppe zwölf Punkte holt. Das ist schlicht unglaublich und freut mich riesig für Raphi (Wicky -Red.) und seine Mannschaft."

Die jungen Spieler sind schon sehr reif.

"Ja, man muss die jungen Spieler auch ins kalte Wasser werfen. um zu sehen, ob sie sich bewähren. Es ist mir schon klar, dass man nicht sechs ganz junge Spieler in die Startformation nehmen kann. Aber wenn man zwei, drei hat und die zeigen solche Leistungen... Da geht mir das Herz auf. Basel ist stolz auf diese Mannschaft."

Gibt es einen Wunschgegner für die Achtelfinals?

"Ich weiss nicht. Wir haben schon gegen so viele Mannschaften gespielt. Vielleicht wäre es mal spannend gegen Pep (Guardiola -Red.) zu spielen, gegen Manchester City. Wir sind eigentlich gegen jeden Gegner, der kommen kann, krasser Aussenseiter. Ich habe mir aber noch keine Gedanken dazu gemacht."

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SDA-ATS