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"Gelbhemden" in Thailand erinnern an blutige Unruhen vor einem Jahr

Dieser Inhalt wurde am 07. Oktober 2009 - 09:21 publiziert
(Keystone-SDA)

Bangkok - In Bangkok haben tausende Demonstranten an die blutigen Unruhen in Thailand vor einem Jahr erinnert. Nach Angaben der Polizei versammelten sich rund 5000 sogenannte "Gelbhemden" vor dem Königspalast in der Hauptstadt.
Der Anführer der Proteste, Sondhi Limthongkul, appellierte an die Demonstranten in gelben T-Shirts, dem Erkennungszeichen der königstreuen Volksallianz für Demokratie (PAD), die Toten und Verletzten als Helden zu ehren und die Proteste fortzusetzen.
Am 7. Oktober 2008 waren bei gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Polizei und Regierungsgegnern in Bangkok zwei Menschen getötet und mehr als 200 verletzt worden. Gegner der damaligen Regierung hatte im vergangenen Jahr monatelang das Regierungsviertel belagert und zeitweise die Flughäfen von Bangkok besetzt gehalten. Hunderttausende Touristen sassen deshalb in Thailand fest.
Die PAD hatte sich ursprünglich gegen den früheren Regierungschef Thaksin Shinawatra formiert und zu dessen Sturz 2006 beigetragen. Im vergangenen Herbst zwangen die Massenproteste dann auch Thaksins Schwager Somchai Wongsawa zum Rücktritt.
Ende März machten Thaksins Anhänger, die sogenannten Rothemden, gegen die neue Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva mobil. Sie gaben ihre Massenproteste wegen gewaltsamer Zusammenstösse mit zwei Todesopfern und mehr als 100 Verletzten aber vorerst auf.

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