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Mit 300 Kilometern pro Stunde hat der neue japanische Hochgeschwindigkeitszug "Hayabusa" am Samstag seine Jungfernfahrt absolviert. Das neueste Modell des Shinkansen-Schnellzugs verbindet die Hauptstadt Tokio künftig zwei Mal täglich mit der Stadt Aomori im Norden der Hauptinsel Honshu.

Sie wurde bisher nicht mit Hochgeschwindigkeitszügen angefahren und wird nun verstärkt als Ausflugsziel beworben. Die Strecke von 675 Kilometern legt der futuristische Zug mit der extrem flachen Schnauze in gerade einmal gut drei Stunden zurück. Im nächsten Jahr soll er dann mit einem Tempo von 320 Kilometern pro Stunde der schnellste Zug Japans werden.

Der Chef der Eisenbahngesellschaft East Japan Railway Co., Mutsutake Otsuka, weihte den Hochgeschwindigkeitszug am Samstag ein. Obwohl sich die Schnellzüge in Japan vor allem durch ihre Pünktlichkeit auszeichnen, konnte der "Hayabusa" (zu Deutsch: Falke) unter den Augen von mehr als tausend Eisenbahn-Fans erst mit sieben Minuten Verspätung aus dem Bahnhof von Tokio rollen: Ein Passagier fiel kurz vor dem Start auf die Gleise, konnte aber aus eigener Kraft wieder auf den Bahnsteig klettern.

Japan entwickelt seit den 1960er Jahren immer wieder neue Modelle des Schnellzugs Shinkansen und hofft, die Technologie auch ins Ausland verkaufen zu können. Der erste Zug wurde 1964 zu den Olympischen Spielen in Tokio eingeweiht.

Reisende ziehen die Bahn zwar einem Flug oder einer Autofahrt vor, allerdings dürfte wegen der schnell alternden Gesellschaft in Japan die Kundenzahl in Zukunft deutlich sinken. Regierung und Industrie versuchen deshalb, auch im Ausland neue Märkte für den Shinkansen zu erschliessen.

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SDA-ATS