Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

"Integrale Politik Schweiz" eröffnet neue politische Dimension

Heute betritt eine neue Partei die politische Bühne der Schweiz. Die "Integrale Politik Schweiz" (IP) will die Politik um eine ethische und spirituelle Dimension bereichern.

Sicherheit, Zufriedenheit und Lebensfülle könnten nicht mit materiellen Gütern gekauft werden, schreibt IP in einer Medienmitteilung. Diese Bedürfnisse liessen sich nur befriedigen, indem der Mensch zu seiner eigenen, individuellen Kraftquelle finde. Dies setze aber voraus, dass die Konkurrenzhaltung durch eine Lebenshaltung der Kooperation und der Liebe ersetzt werde.

So versteht sich die neue Partei denn auch nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Kräften. Bei allen etablierten Parteien findet sie Anliegen, die sie unterstützt. IP will darauf hinwirken, dass diese nicht mehr nach machtpolitischen Kriterien gegeneinander ausgespielt, sondern im Interesse des übergeordneten Ganzen zusammengeführt werden.

Die Partei geht aus dem "Verein Integrale Politik" hervor, dem nach Angaben von IP derzeit rund 550 Personen angehören. In mehrjähriger Vorarbeit wurde ein Grundlagenpapier ausgearbeitet, aus dem die neue Partei ihre politischen Grundsätze ableitet. Diese zielen auf grössere soziale Gerechtigkeit, eine ausgewogene Machtverteilung, Aufhebung der Kapitalkonzentration oder eine verantwortungsvolle Konsumhaltung.

IP soll als Partei heute Samstag in Bern aus der Taufe gehoben werden. Präsidiert wird diese von Gary Zemp und Monique Centeno. Die neue politische Bewegung will sich auch an der institutionellen Politik beteiligen. Die Teilnahme an eidgenössischen Wahlen ist jedoch nicht vor 2015 geplant.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.