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Nach einem Mehrfachmord in Deutschland tauchte der 'Ndrangheta-Boss Vottari unter. Die Carabinieri fanden ihn versteckt in Reggio Calabria. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA/MATTEO BAZZI

(sda-ats)

Der "Superboss" der 'Ndrangheta, Santo Vottari, ist am Mittwoch nach fast zehn Jahren Flucht verhaftet worden. Der 45-Jährige, wegen Mafia-Delikten zu 30 Jahren Haft verurteilt, war nach einem Sechsfachmord im deutschen Duisburg 2007 untergetaucht.

Vottari wird unter anderem für den 2006 verübten Mord an der Frau einer rivalisierenden Clans verantwortlich gemacht. Die Tötung der Frau im kalabresischen Dorf San Luca erfolgte vor dem Hintergrund einer Fehde zwischen den Familien Pelle-Vottari und Nirta-Strangio.

Die Bluttat von Duisburg gilt als Rache-Aktion. In der westdeutschen Stadt wurden im August 2007 sechs Italiener in einer Pizzeria erschossen.

Vottari wurde in einem Versteck unweit der süditalienischen Stadt Reggio Calabria gefunden. Er leistete bei seiner Festnahme durch Carabinieri keinen Widerstand.

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SDA-ATS