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Die SBB mustert den Pannenzug ETR-470 Ende 2014 aus: Das hat sie am Dienstag an ihrer Medienkonferenz zum Fahrplanentwurf 2012 angekündigt. Highlight des ab 11. Dezember geltenden neuen Fahrplans ist der TGV Rhin-Rhône, mit dem Paris nochmals eine halbe Stunde näherrückt.

SBB-Chef Andreas Meyer sagte in Basel zum ETR-470, die SBB wolle jetzt "diesem Schrecken ein Ende setzen". Die Störungen seien seit der Übernahme der Wartung durch die SBB zwar halbiert worden, doch gelinge es nicht, die vier SBB-Pendolinos auf Schweizer Niveau zu bringen.

"Solche Bilder wie in Ambri vor ein paar Tagen, die will ich nicht mehr sehen", hielt der SBB-CEO fest. Im Tessin hatte am 17. Mai ein von Mailand kommender ETR-470 Feuer gefangen. Auch für das Personal seien die Pannenzüge eine Belastung. Und die Pünktlichkeit lag auf der Nord-Süd-Achse 2011 nur bei 71,2 Prozent, derweil sie im ganzen SBB-Netz auf ein Allzeit-Hoch von 92,4 Prozent gestiegen ist.

Bis 2014 noch gebraucht

Die SBB will daher die bei den ETR-470 mit 4,2 Millionen Fahrkilometern fällige Grossrevision nicht mehr vornehmen und die Züge Ende 2014 ausmustern. Der Entscheid erfolgte im Zusammenhang mit der Angebotsplanung für den NEAT-Gotthardtunnel; dabei will die SBB bis Ende Jahr Rollmaterial für 1 Milliarde Franken ausschreiben.

Früher als Ende 2014 ausgemustert werden könnten die ETR-470 jedoch nicht - mangels anderen Rollmaterials, hiess es. Bis dann sollen 12 Millionen Franken investiert werden, um die Züge brauchbar zu halten. Auch sollen lokbespannte Züge die ETR-470 entlasten. Zudem sollen zwischen Zürich und Chiasso bei Verspätungen der Eurocity parallele ICN-Züge den Takt garantieren.

Drei Stunden bis Paris

Schneller wird mit dem Fahrplanwechsel die Verbindung zwischen Zürich und Basel sowie Paris: Die Inbetriebnahme des TGV Rhin-Rhône zwischen Mülhausen, Belfort und Dijon verkürzt die Reisezeit zwischen Zürich und Paris um 30 Minuten auf vier und zwischen Basel und Paris auf drei Stunden.

Der Zug soll zwischen der Schweiz und der Gare de Lyon in Paris täglich sechsmal verkehren und dabei Geschwindigkeiten von bis zu 320 Stundenkilometern erreichen. Sukzessive sollen dabei Doppelstockzüge des Typs TGV-Duplex zum Einsatz kommen.

Leicht ausgebaut werden soll mit dem Fahrplanwechsel sodann auch der Verkehr mit Deutschland: mit fünf statt vier ICE-Zügen ab Interlaken und sechs statt fünf ICE ab Zürich. Zudem gibts weitere Anpassungen im Fern- und im Regionalverkehr.

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SDA-ATS