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Spass am Festival "Rock am Ring" im völlig verschlammten Gelände : Nach weiteren Wetterwarnungen brachen die Verantwortlichen die Veranstaltung ab. Zu gross war die Gefahr, dass es erneut Verletzte geben könnte.

KEYSTONE/EPA DPA/THOMAS FREY

(sda-ats)

Noch ein Konzert am Samstagabend, dann war Schluss: Wegen weiterer Unwetterwarnungen haben die Verantwortlichen das Musik-Festival "Rock am Ring" vorzeitig beendet. Bei einem Gewitter am Freitag hatte es nach Blitzeinschlägen mehr als 80 Verletzte gegeben.

Die zuständige Gemeinde Mendig entzog die Genehmigung für die Fortsetzung der Veranstaltung mit rund 90'000 Besuchern, wie eine Sprecherin des Veranstalters am frühen Sonntagmorgen mitteilte. Die Besucher des Festivals in der Eiffel wurden um Verständnis gebeten und aufgefordert, das Gelände auf dem Flugplatz Mendig bis Sonntagmittag zu verlassen.

Am Samstagabend hatte es nach zwischenzeitlicher Unterbrechung noch einmal ein Konzert auf zwei Bühnen gegeben. Dabei jubelten Zehntausende von Rockfans der kalifornischen Band Red Hot Chili Peppers zu. Die Musiker konnten ihre Hits wie "Dani California" und "The Getaway" spielen.

Zwei Stunden nach Mitternacht trat auch noch die Berliner Rockband The BossHoss auf, vor Tausenden Menschen auf dem völlig verschlammten Gelände.

Zuvor war das Festival wegen Unwetterwarnungen für sieben Stunden unterbrochen worden. Auch am späten Nachmittag ging noch einmal ein heftiges Gewitter mit Starkregen über dem Festivalgelände nieder.

Unterbruch nach Krisensitzung

Am Freitagabend waren mehr als 80 Menschen bei einem Blitzeinschlag auf dem Gelände verletzt worden. Daraufhin beschlossen die Veranstalter nach einem Krisengespräch mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz, das Festival wegen weiterer Unwetterwarnungen zu unterbrechen. "Wir müssen alles dafür tun, dass keine neuen Verletzten hinzukommen", sagte Lewentz.

Die ersten Festival-Besucher brachen daraufhin schon am Samstagnachmittag auf. Die meisten aber harrten aus und wurden am Samstagabend noch einmal belohnt. Das Zwillingsfestival "Rock im Park" in Nürnberg mit zeitversetztem Programm besuchten ebenfalls Zehntausende. Auch dort gab es am Samstag starken Regen.

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SDA-ATS