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Lugano droht nach der 1:3-Heimniederlage in der Halbfinal-Serie gegen Meister Bern am Donnerstag das Saisonende. Erfolgserklärungen in Bern und Durchhalteparolen in Lugano.

Für den Berner Verteidiger Beat Gerber ist klar, weshalb sein Team den dritten Sieg in Folge zum 3:1 in der Serie realisierte: "Wir hatten das erste Drittel viel in Unterzahl verbracht. Doch wir überstanden diese Phase, weil wir defensiv sehr solid sind. Danach konnten wir zuschlagen. Wenn die Chancen kommen, müssen wir sie nutzen. Das haben wir getan."

Die zahlreichen Verteidiger-Tore des SCB in den Playoffs, zuletzt am Dienstag durch Gerber selbst und David Jobin, führte Gerber auf das Selbstvertrauen der SCB-Backs zurück. "Deshalb trauen wir uns auch viele Schüsse zu."

"Immer noch in der Serie drin"

Auf der Gegenseite stellte Luganos Verteidiger Steve Hirschi nach dem 1:3 fest: "Wir hätten auf mehr Rebounds gehen müssen und vor dem gegnerischen Tor 'dreckiger' auftreten müssen. Doch wir haben im letzten Drittel gezeigt, das wir noch nicht aufgegeben haben. Und wir standen ja schon in der ganzen Saison mit dem Rücken zur Wand."

Ob der künftige Nachwuchstrainer von Lugano bereits darüber nachgedacht hat, dass es sein letztes Heimspiel in der Resega als Spieler gewesen sein könnte, blendet der frühere Captain der Tessiner aus. "Wir sind immer noch in dieser Serie drin."

Hirschis Teamkollege Linus Klasen betonte, dass die Tessiner am Dienstag genügend Chancen für den Sieg gehabt hätten. "Wir müssen aber noch mehr Verkehr vors Tor bringen und im Powerplay effizienter sein."

Über den gesamten Playoff-Verlauf gesehen könne Lugano aber trotz der zuletzt drei Niederlagen in Serie nicht nur unzufrieden sein. Klasen: "Wenn wir vor einigen Monaten gesagt hätten, dass wir die Playoff-Halbfinals bestreiten würden, wäre dies nicht für möglich gehalten worden. Dessen sollten wir uns bewusst sein und deshalb diese Serie bis zum Ende geniessen."

"Einfach mal draufhauen"

In der anderen Halbfinalserie erzwang der Davoser Enzo Corvi gegen Zug mit einem "Flatter-Puck" nach 65 Sekunden der Overtime die Entscheidung. Der Treffer war das 3:2 und der 2:2-Ausgleich in der Serie. Corvi: "Ich hatte einfach mal draufhauen wollen. Irgendwie ging er dann rein. Wir haben diesen Erfolg aber verdient und dafür sehr viel Aufwand betrieben. Wir arbeiteten als Mannschaft sehr gut, dominierten den Gegner, müssen aber wohl mit den Chancen noch besser umgehen. Doch das sogenannte Momentum ist nun auf unserer Seite."

Fabian Schnyder vom EV Zug sagte, dass man den Bündnern insgesamt zuviel Platz in der eigenen Zone gewährt hätte. "Doch jetzt gilt es, alles abzuhaken. Es kann nun auf jede Seite kippen", sagte der Stürmer, der die Zentralschweizer in der 20. Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte.

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SDA-ATS