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Tom Hanks (r) liebt mechanische Schreibmaschinen. In seinem soeben erschienenen ersten Buch spielen sie denn auch eine grosse Rolle. (Archivbild)

Keystone/AP ANSA/FLAVIO LO SCALZO

(sda-ats)

"Ich bin Tom. Ich tippe gerne." So betitelte Tom Hanks einst einen Artikel für die "New York Times". Jetzt hat er einen Erzählband mit rund einem Dutzend Kurzgeschichten veröffentlicht.

Tom Hanks mag Schreibmaschinen. "Ich benutze fast jeden Tag eine von Hand angetriebene Schreibmaschine", schrieb er in seinem "New York Times"-Gastbeitrag. "Meine Schneckenpost-Briefe, Dankeskärtchen, Notizen, Aufgabenlisten und groben Skriptentwürfe sind chaotische Angelegenheiten - aber sie zu erstellen, befriedigt mich wie kaum eine andere tägliche Aufgabe."

Auch sein Schriftsteller-Debüt sollte auf der Schreibmaschine entstehen. "Das habe ich aber nur fünf Seiten lang durchgehalten." Trotzdem wimmelt es in der Kurzgeschichten-Sammlung "Schräge Typen" (Originaltitel: "Uncommon Type: Some Stories") nur so von Schreibmaschinen: Auf dem Titel der US-Originalfassung ebenso wie auf der jetzt erschienen deutschen Ausgabe und in fast jeder der Geschichten kommt irgendwo eine Schreibmaschine vor.

Mal unterhaltsam, mal dröge

Die Geschichten in "Schräge Typen" sind sehr unterschiedlich. Einige Figuren ziehen sich durch mehrere Erzählungen und werden immer wieder aufgegriffen. Andere Geschichten spielen in völlig anderen Zeitzonen und Umgebungen, manche in der heutigen Zeit, andere in der Vergangenheit.

Hanks schreibt von Freunden, von Kinostars, von einem kleinen Jungen und seiner frisch geschiedenen Mutter und vom Krieg. Das liest sich genauso unterschiedlich, mal unterhaltsam, mal etwas dröge - und so sind dann auch die US-Kritiken gemischt. Hanks sei zwar ein "ganz ordentlicher Schreiber", kommentiert beispielsweise der "Guardian", aber die Geschichten seien "zum Vergessen, irgendwo im Nichts, berührt von der besonderen Banalität blosser Kompetenz".

Hanks, der sich als Schauspieler längst Ruhm und Geld erworben hat, gibt vor, sich davon nicht beirren zu lassen. "Schau, ich bin 61", sagte er jüngst der "New York Times". "Ich habe keine Zeit darüber zu lesen, wie gut oder schlecht ich etwas gemacht habe. Lasst es einfach da sein und die Menschen müssen dann eben mit der Tatsache umgehen, dass ich der berühmte Typ bin, der seinen Namen in die Zeitung bekommen hat."

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SDA-ATS