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Beim FC Luzern spitzt sich die Situation im unteren Tableau der Super League zu. Parolen sind zu hören. Markus Babbel steht nach drei guten FCL-Saisons unter Druck, glaubt aber den Ausweg zu kennen.

In Luzern klammern sie sich nach acht Runden ohne Sieg an wenig. "Wir können Positives mitnehmen", behauptete Christian Schwegler nach der zweiten Heimniederlage in Folge. Sie hätten sich mit aller Macht gegen die Fortsetzung der negativen Serie gewehrt. "Wir haben keine schlechte Leistung gezeigt, aber das ist natürlich ein schwacher Trost."

Der Auftritt gegen die topklassierten Young Boys war in der Tat kein Abbild des sportlichen Tiefs, das sich eine Woche vor dem kursweisenden Duell mit dem Tabellenletzten Lugano akzentuiert hat. YB-Trainer Adi Hütter bescheinigte dem Verlierer zumindest gute Ansätze: "Wir haben erst nach 30 Minuten Fahrt aufgenommen. Luzern war besser und aktiver."

Mehr als ein bisschen warmer Applaus und ein paar nette Berner Komplimente resultierten für den FCL nicht. Der Blick auf die Tabelle lässt ungemütliche Wochen erahnen. Von Abstiegsgefahr spricht in Luzern nach wie vor keiner, aber die Schwierigkeiten verdichten sich. Schwegler, der einzige FCL-Akteur mit langjähriger internationaler Erfahrung, rief in der Mixed-Zone die "Woche der Wahrheit" aus.

Bei einem allfälligen Out im Cup-Achtelfinal gegen das viertklassige Echallens oder einem Fehltritt im Cornaredo am kommenden Sonntag käme das wahre Ausmass der Krise wohl tatsächlich zum Vorschein. "Wir müssen so schnell wie möglich wieder den Tritt finden", sagte Schwegler und gibt die Linie vor: "Es muss von jedem mehr kommen. Wir müssen über das Team kommen."

Markus Babbel stimmte dem Antreiber Schwegler nur teilweise zu. Er halte es verfrüht, bereits von einer ersten entscheidenden Woche zu sprechen. "Mir ist klar, dass die Situation schwierig ist, wir haben im Moment zu wenige Punkte, weil wir sie teilweise fahrlässig liegen gelassen haben." Richtig problematisch sei indes nur in Thun (0:2) gewesen.

"Selbstmitleid bringt uns keinen Zentimeter weiter." Für den früheren Bayern-Verteidiger und Europameister steht der Ausweg fest: Mit der richtigen Mentalität und Bereitschaft, täglich 100 Prozent zu leisten, sei die Trendwende zu schaffen. "Es geht um die taktische Disziplin, wir müssen den maximalen Laufaufwand betreiben, präsenter sein. Dann lässt sich der Bock wieder umstossen."

Nach drei für lokale Verhältnisse üppigen Jahren unter Babbel zeichnet sich eine schwierige Kampagne ab, eine vierte Top-5-Klassierung ist angesichts der wirtschaftlichen Zurückbuchstabierung eher unwahrscheinlich. Babbels Vertrag läuft Ende Saison aus; die Verhandlungen stocken. Ein Commitment des Vereins steht aus, Babbel nimmt den Stillstand zur Kenntnis: "Die Vertragsgespräche sind für mich aktuell die kleinste Baustelle."

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SDA-ATS