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Guillermo del Toro, Regisseur von "The Shape of Water", freut sich über die Preise.

KEYSTONE/AP Invision/JORDAN STRAUSS

(sda-ats)

Bei den Critics' Choice Awards hat in der Nacht auf Freitag das Fantasy-Märchen "Shape of Water" die meisten Trophäen abgeräumt: Es erhielt Preise als bester Film, für die Regie von Guillermo del Toro, Szenenbild und Filmmusik.

Der Kriminalfilm "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri", der am Sonntag den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen hatte, holte drei Schauspiel-Auszeichnungen: für Hauptdarstellerin Frances McDormand, Nebendarsteller Sam Rockwell und für das beste Ensemble.

Gary Oldman gewann mit seiner Darstellung von Winston Churchill in "Darkest Hour" nach dem Golden Globe nun auch den Kritikerpreis als bester Hauptdarsteller in einem Drama.

Deutscher Film ausgezeichnet

Das NSU-Drama "Aus dem Nichts" des Hamburger Regisseurs Fatih Akin wurde bei den Kritikerpreisen zum besten nicht-englischsprachigen Film gekürt.

Akin hatte sich in der Sparte "Foreign Language" unter anderem gegen die schwedische Satire "The Square", das französische Aids-Aktivisten-Drama "120 BPM" und das Kambodscha-Kriegsdrama "First They Killed My Father" von Regisseurin Angelina Jolie durchgesetzt.

Akins Hauptdarstellerin Diane Kruger nahm die Trophäe im kalifornischen Santa Monica entgegen. Der Regisseur sei leider verhindert gewesen, sagte die Schauspielerin. Mit dem Gewinn habe sich ein Traum erfüllt, freute sich Kruger auf der Bühne.

Akin hatte am Sonntag in Beverly Hills persönlich den Golden Globe für den besten Auslandsfilm in Empfang genommen. "Aus dem Nichts" ist in diesem Jahr auch der deutsche Oscar-Kandidat.

Die Critics' Choice Awards sind wichtige Kritiker-Filmpreise. Ausgewählt werden sie von mehr als 300 Mitgliedern des Kritikerverbands Broadcast Film Critics Association aus den USA und Kanada. Die US-Schauspielerin Olivia Munn ("X-Men: Apocalypse") stand als Gastgeberin auf der Bühne.

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SDA-ATS