Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

An der Grenze zwischen Mexiko und den USA haben Ermittler einen "Super-Tunnel" zum Drogenschmuggel entdeckt. Wie die US-Zollbehörden am Donnerstag (Ortszeit) mitteilten, wurde die mehr als 500 Meter lange Röhre zwischen San Diego und Tijuana gegraben.

Sie war mit Elektrizität, Bahngleisen sowie einer Belüftung ausgestattet. Drei Verdächtige wurden festgenommen, acht Tonnen Marihuana sowie fast 150 Kilogramm Kokain beschlagnahmt.

Der Tunnel war den Angaben zufolge noch nicht in Gebrauch genommen worden. Er wurde am Mittwochabend geschlossen.

"Diese Kartelle sind dumm, wenn sie meinen, sie könnten sich unter dem Radar hinweg durchgraben", sagte die Generalstaatsanwältin des US-Distrikts Southern California, Laura Duffy, bei einer Pressekonferenz vor einem Lagerhaus in San Diego, wo das Ende des Tunnels entdeckt worden war.

An die Drogenbanden gewandt versicherte Duffy: "Wenn Ihr weiter solche Tunnel baut und versucht, sie zu nutzen, sind wir entschlossen, das zu einer riesigen Verschwendung Eures schmutzigen Geldes zu machen."

Wegen der aufwändigen Ausstattung des Tunnels vermuten Ermittler, dass er von Architekten und Ingenieuren gebaut worden sein muss. Auf mexikanischer Seite liegt der Ausgang in einem Gebäude, das 80 Meter von der Grenze entfernt ist. Laut Behörden führt eine Leiter 20 Meter in die Tiefe zum Tunneleingang.

SDA-ATS