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Guillermo del Toro räumte bei den Oscars mehrfach ab. Der Mexikaner gewann mit "The Shape of Water" unter anderem Oscars als bester Regisseur und für den besten Film.

KEYSTONE/AP Invision/CHRIS PIZZELLO

(sda-ats)

Das fantasievolle Kinomärchen "The Shape of Water" ist mit vier Oscars ausgezeichnet worden. Das Werk des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro gewann die Trophäen als bester Film und für die beste Regie. Ausserdem gab es Preise für die Filmmusik und das Design.

Zwei Schauspieler-Auszeichnungen gingen an die Tragikomödie "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri". Die 60-jährige Frances McDormand wurde für ihre Rolle als kämpferische Mutter nach der Ermordung ihrer Tochter für die beste Hauptrolle geehrt - zum zweiten Mal nach 1997, als sie mit "Fargo" gewann. Ihr Filmkollege Sam Rockwell bekam den Oscar für seine Nebenrolle als rassistischer Kleinstadtpolizist.

Regisseur und Autor Jordan Peele schrieb Oscar-Geschichte: Mit seiner Horror-Komödie "Get Out" gewann er als erster Afro-Amerikaner den Preis für das beste Original-Drehbuch.

Der Brite Gary Oldman wurde für seine Verkörperung des britischen Premierministers Winston Churchill in "Darkest Hour" mit dem Hauptdarsteller-Oscar ausgezeichnet. Das Historiendrama erhielt auch eine Auszeichnung in der Kategorie Make-up/Frisur. Beste Nebendarstellerin wurde Allison Janney - im Drama "I, Tonya" spielt sie die ehrgeizige Mutter der Eiskunstläuferin Tonya Harding.

Pointen zum Missbrauchsskandal

Moderator Jimmy Kimmel hatte die Gala mit zahlreichen Spitzen zum Missbrauchsskandal in Hollywood eröffnet. "Oscar ist derzeit der beliebteste und am meisten respektierte Mann", sagte der 50-Jährige in der Nacht zu Montag.

Dabei fuhr Komiker Kimmel fort: "Er hält seine Hände dort, wo man sie sehen kann." Er sei nie unflätig, und am wichtigsten: "Kein Penis." "Das ist ein Mann, von dem wir mehr in dieser Stadt brauchen." Kimmel spielte damit auf die Missbrauchsvorwürfe gegen Produzent Harvey Weinstein und weitere Männer im Filmgeschäft an.

In den technischen Kategorien räumte das Kriegsdrama "Dunkirk" drei Oscars ab (Tonmischung, Tonschnitt, Filmschnitt). Je einen Oscar bekamen das Gesellschaftsdrama "Der seidene Faden" (Kostümdesign) und das Liebesdrama "Call Me By Your Name" (adaptiertes Drehbuch). Der Zeichentrickfilm "Coco" holte zwei Trophäen: als bester Animationsfilm und für den besten Filmsong.

Der Auslands-Oscar ging in diesem Jahr nach Chile an Sebastián Lelio mit seinem Film "Una mujer fantástica" (eine fantastische Frau). Beste Dokumentation wurde "Icarus" von Bryan Fogel und Dan Cogan über die russischen Doping-Machenschaften der vergangenen Jahre.

Stars überraschen Zuschauer im Kino

Die bunte und lange Oscar-Gala versuchte erneut, mit witzigen Einlagen das Publikum bei der Stange zu halten. Oscar-Moderator Jimmy Kimmel startete erneut einen Überraschungs-Coup. In Begleitung von Filmstars wie Mark Hamill, Emily Blunt, Lupita Nyong'o, Regisseur Guillermo del Toro und vielen anderen brachte er Snacks und Hot Dogs ins voll besetzte Chinese Theatre um die Ecke, wo die Kinobesucher gerade die Oscar-Verleihung live auf der Leinwand verfolgten.

"Ihr seid live bei den Oscars", rief Kimmel den fassungslosen Zuschauern zu. Das Publikum im Saal der Oscar-Gala und die Leute im Chinese Theatre winkten sich über die Leinwand gegenseitig zu. Kimmel dankte den Anwesenden dafür, dass sie Kino-Gänger sind.

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