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Adi Hütter ist der Stolz nach dem Triumph über Dynamo Kiew in der Champions-League-Qualifikation anzumerken. Aber in einen Jubelsturm bricht der YB-Trainer nicht aus. Dafür lächelt er ab und zu.

Adi Hütter liebt es, wenn er ein aus seiner anspruchsvollen Sicht gutes oder sogar sehr gutes Spiel rekapitulieren kann. Ein solches Spiel war das hochverdiente 2:0 der Young Boys gegen die Mannschaft des ukrainischen Traditionsklubs Dynamo Kiew. Hütter war nicht zuletzt deshalb stolz und überglücklich, weil seine Spieler alles, wirklich alles umgesetzt hatten, was er ihnen eingebläut hatte.

"Wir mussten die Emotionen ins Spiel bringen über die Zweikämpfe", sagte Hütter vor den Mikrofonen verschiedenster Schweizer Medien. "Wenn man die Ukrainer spielen lässt, wird es für jeden Gegner gefährlich. Zuerst haben wir ihnen, schon früh, den Schneid abgekauft, danach haben wir auch spielerisch überzeugt."

Der Dank an die Fans

Hütter lobte seine Leute und alle, die im Stadion waren, hierfür: "Wir haben gegen diese gute Mannschaft zu null gespielt. Wir waren immer konzentriert, ausser ein einziges Mal. Und da war dann Marco Wölfli zur Stelle und hat uns dieses Zu-null-Resultat gehalten. Wir haben zuletzt alles riskiert, alles hineingeworfen. Die Zuschauer waren top und haben uns immer unterstützt. Es hat viel Spass gemacht, obwohl es andererseits auch viel Nerven gekostet hat. Am Schluss war natürlich auch die lange Nachspielzeit für uns nicht einfach."

Adi Hütter wurde von Journalisten gefragt, ob er die Mätzchen der Ukrainer, vor allem das Zeitschinden und das theatralische Liegenbleiben nach Fouls, in der Pause mit seiner Mannschaft thematisiert habe. Nein, das habe er nicht, sagte Hütter. Er habe versucht, im eigenen Spiel für die zweite Halbzeit Dinge zu verbessern. Er habe den Spielern aber auch gesagt, dass die Ukrainer nervöser werden könnten, je länger YB kein Tor zulasse.

Der Spielverlauf in der letzten halben Stunde, als sich die Chancen der Berner häuften und das 2:0 durch den kurz zuvor eingewechselten Youngster Jordan Lotomba längst verdient war, bestätigte Hütters Ahnungen. Trotz allem ist dem Österreicher Dynamos unlautere Spielweise nicht entgangen. "Ja", sagte er, "sie haben wirklich sehr oft provoziert."

Zuerst Lausanne, dann die Kür

Wie die meisten Trainer es zu tun pflegen, sprach Adi Hütter nach dem bemerkenswerten Triumph noch nicht davon, wie es für seine Mannschaft im europäischen Geschäft wohl weitergehen könnte. Er verwies vielmehr auf die nächste Pflichtspielaufgabe, das vergleichsweise profane Super-League-Heimspiel am Sonntag gegen Lausanne. Dennoch verhehlte er nicht, dass er sich auch auf die Auslosung der Champions-League-Playoffs am Freitag freue. "Es ist wunderbar, dass YB bei dieser Auslosung dabei ist, und wir werden ganz sicher wieder einen rechten Brocken als Gegner bekommen."

Adi Hütter ist überzeugt, dass seine Mannschaft weiter ist als vor einem Jahr, als danach das klare Scheitern gegen Borussia Mönchengladbach in den Playoffs kam. "Ich glaube, dass wir jetzt die bessere Mannschaft haben. Zudem waren damals auch einige wichtige Spieler entweder verletzt oder nicht in der besten Form."

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SDA-ATS