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YB-Trainer Adi Hütter macht nach dem 0:1 gegen ZSKA Moskau zwei Aussagen, die nur scheinbar widersprüchlich sind. "Ich bin stolz auf unser Team" und: "Wir müssen uns selber an der Nase nehmen."

Adi Hütter ist ein Trainer, der nach einem noch so aufwühlendem Spiel rasch die Fassung zurückgewinnt und über der Sache steht. So verwunderte es nicht, dass der in Bern hochangesehene Österreicher schon kurz nach der Niederlage positive und negative Erkenntnisse aus der Leistung seiner Mannschaft herausfilterte. Nach der durch das späte Eigentor von Verteidiger Kasim Nuhu erlittenen Niederlage notabene, die es den Bernern im Rückspiel schwer machen dürfte, erstmals in der Klubgeschichte in die Gruppenphase der Champions League vorzustossen.

Hütter stellte sich einerseits vor seine Mannschaft, vor die (vorläufigen) Verlierer. Und er sprach ausschliesslich von der Mannschaft, nie von einem einzelnen Spieler: "Ich bin trotz allem stolz auf die Leistung der Mannschaft. Sie hat von der ersten Minute an gezeigt, dass sie gewinnen will. Und in der zweiten Halbzeit hat sie noch den fünften Gang eingelegt. Das Eigentor am Schluss passt überhaupt nicht zu diesem Spiel. Und deshalb ist unsere Enttäuschung natürlich gross."

Hütter bekam andererseits von Journalisten gesagt, dass sich die Spieler nach der sehr guten Gesamtleistung wohl keine Vorwürfe machen müssten. Hier konterte der Trainer vehement: "Doch, natürlich müssen wir uns nach diesem Spiel Vorwürfe machen. Wir haben verloren. Der Ertrag, den wir aus unserem grossen Aufwand herausholten, war zu klein. Und wenn wir uns das Tor am Schluss ganz allein machen, müssen wir uns auch selber an der Nase nehmen."

Akinfejews mirakulöse Parade

Adi Hütter hob die tolle Leistung des erfahrenen russischen Weltklasse-Torhüters Igor Akinfejew hervor - auch dessen schier unglaubliche Parade nach dem Ablenker von Guillaume Hoarau. Hütter sagte hierzu: "Für mich war die Reaktion von Akinfejew aussergewöhnlich, weil er irrsinnig schnell mit den Händen am Ball war. Er ist ein besonderer Torhüter. Man muss nur seine grosse Karriere anschauen, mit über hundert Länderspielen, mit einer enormen Erfahrung. Leider hat er das heute Abend alles gezeigt."

Mit ihren zwei überragend guten Leistungen der noch jungen Saison hatten die Young Boys im Stade de Suisse 2:0-Siege herausgeholt. Zuerst gegen Basel in der Meisterschaft, später gegen Dynamo Kiew in der Champions-League-Qualifikation. Danach gefragt, wie er die Darbietung im Match gegen ZSKA Moskau mit den Leistungen der beiden genannten Spiele vergleiche, meinte Hütter kurz, aber vielsagend: "Ich hätte mir mit unserer Leistung, die wir gezeigt heute haben, ebenfalls ein 2:0 vorstellen können."

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SDA-ATS