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Die Aushängeschilder der Leichtathletik machen diese Woche in den Finals der Diamond League in Zürich und Brüssel Kasse.

Bei Weltklasse Zürich am Donnerstagabend im Letzigrund kämpft auch die Schweizer Elite um einen Anteil der 100'000 Dollar pro Disziplin.

Die Europameisterin Lea Sprunger und Mujinga Kambundji, mit drei 4. Rängen der Pechvogel von Berlin, schafften den Sprung in die Top 8 ohne Wildcard. Mit den Resultaten ihrer Diamond-League-Rennen während der Qualifikationsphase der ersten zwölf Meetings zählen sie aktuell weltweit zu den besten acht über 400 m Hürden beziehungsweise im 100-m-Lauf. Alex Wilson (200 m), Benjamin Gföhler (Weit), Selina Büchel (800 m), Angelica Moser (Stab) und Géraldine Ruckstuhl (Speer) hingegen erhalten auf Kosten der provisorisch qualifizierten Nummer 8 eine Wildcard. Zürich und Brüssel, wo je 16 Finals der Diamond League ausgetragen werden, haben sich das Recht ausbedungen, an ihren Meetings die eigenen Aushängeschilder starten zu lassen.

Sollte Lea Sprunger in ihrem letzten Rennen in dieser Saison wie in Berlin die Ziellinie als Erste überqueren, kassiert sie ein Preisgeld von 50'000 Dollar. Ein solcher Exploit ist allerdings nicht zu erwarten, denn die Amerikanerin Shamier Little lief diesen Sommer schon eine Sekunde schneller. Auch ihre Teamkolleginnen Dalilah Muhammad und Georganne Moline sowie Janieve Russell aus Jamaika weisen 53-Sekunden-Zeiten vor, während Sprunger bei ihrem Goldlauf ihre Saisonbestzeit auf 54,33 senkte. Ein 5. Rang für 5000 Dollar scheint wahrscheinlicher als 50'000 Dollar.

Sprunger läuft erstmals als Europameisterin im eigenen Land, der Applaus wird gewaltig sein. Trotz aller Emotionen nach ihrem Triumph von Berlin präsentiert sich die Romande noch in bester Form. Vor anderthalb Wochen in Birmingham feierte Sprunger ihren ersten Sieg im Rahmen der Diamond League. Nun lockt noch der Schweizer Rekord. Diesen hält seit 1991 Anita Protti in 54,25 Sekunden.

Was macht Asher-Smith?

Im 100-m-Rennen der Frauen startet weder eine Frau aus den USA noch eine aus Jamaika. Die Olympia-Siegerin Elaine Thompson von der Karibik-Insel beendete ihre Saison vorzeitig, die Weltmeisterin Tori Bowie aus den USA muss verletzungsbedingt passen. Die Aufgabe bleibt für Mujinga Kambundji aber auch so schwer genug. Nur eine Gegnerin lief 2018 nicht unter 11 Sekunden. Die Bernerin hatte diesen Sommer ihren Rekord auf 10,95 gedrückt. Auf besonderes Interesse stösst der Vergleich zwischen Berlins Sprint-Queen Dina Asher-Smith aus England und Murielle Ahouré sowie Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste.

Beim Sprint-Highlight der Männer ist auch 200-m-Läufer Alex Wilson mit von der Partie. Mit Noah Lyles führt eine der Entdeckungen dieser Saison das Feld an. Der Amerikaner will den Welt- und Europameister Ramil Guliyev aus der Türkei in die Schranken weisen.

Selina Büchel tritt in Zürich zum vierten Mal in dieser Saison in der Königsklasse an. Auf die Toggenburgerin wartet ein Feld, das die schnellsten Frauen der Welt umfasst, allen voran Caster Semenya aus Südafrika und Francine Niyonsaba aus Burundi. Büchels Saisonbestwert steht bei 2:00,42 Minuten.

Den Abschluss des Meetings, das gemäss Meldelisten 11 Europameister, 12 Weltmeister und 9 Olympiasieger präsentiert, machen die 4x100-m-Staffeln der Frauen. Die Schweiz tritt in Bestformation an - mit Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Kambundji und Salomé Kora. Die WM-Fünften und EM-Vierten wollen nochmals zeigen, dass sie zu den weltbesten Teams zählen. An der Athletissima in Lausanne senkten die Schweizer Frauen den nationalen Rekord auf 42,29 Sekunden.

Schulbank drücken

Bereits am Mittwochabend liefern sich die Stabhochspringer ab 18.25 Uhr ein Duell im Hauptbahnhof. An den Titelkämpfen in Berlin boten die Flugkünstler einen der hochwertigsten Leichtathletik-Wettkämpfe überhaupt in dieser Saison - der erst 18-jährige Schwede Armand Duplantis wurde mit 6,05 m Europameister, der Russe Timur Morgunow überwand ebenfalls die magische Sechs-Meter-Marke und dem Routinier Renaud Lavillenie aus Frankreich blieb mit starken 5,95 m nur Bronze. Duplantis fehlt in Zürich, weil er die Schulbank drücken muss. Die Stabhochspringer tragen ihren Diamond-League-Final dann am Freitagabend in Brüssel aus, wo Duplantis am Donnerstagvormittag eintreffen wird. Die zweite Finaltranche in Belgien geht ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne.

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SDA-ATS