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Anschläge wie jener von März 2016 im Zentrum von Istanbul vermiesen den Reiseanbietern das Geschäft. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/EMRAH GUREL

(sda-ats)

Die Berner Ferienmesse spürt die vielen terroristischen Anschläge der letzten Zeit: Rund 100 Aussteller weniger als in den zwei letzten Jahren präsentieren sich an der diesjährigen Messe, die am Donnerstag begonnen hat.

Budgetkürzungen bei den Reiseanbietern seien der Grund für diesen Rückgang, sagte Messeleiterin Gaëlle Grosjean bei der Eröffnung vor den Medien. Beim Marketing werde meist zuerst gespart.

Berns Ferienmesse 2017 sei aber nicht kleiner als bisher - die 300 Aussteller dieses Jahres belegten dieselbe Fläche wie die je etwa 400 der vergangenen zwei Jahre.

Die Organisatorin Bernexpo AG erwartet auch nicht weniger Besucherinnen und Besucher als in den letzten Jahren, nämlich etwa 40'000. Auch Reiseanbieter für Länder wie etwa die Türkei sind vertreten, aber eben auf kleineren Flächen und mit kleinerem Budget.

Sonderthema der diesjährigen 32. Berner Ferienmesse sind Schiffsreisen. Das hat aber nichts mit der verschärften Sicherheitslage in vielen Ländern zu tun, sondern mit dem Boom, den solche Reisen derzeit erleben.

An der diesjährigen Berner Ferienmesse sind etwas mehr Reiseanbieter aus der Romandie vertreten. Dies, nachdem die Bernexpo Group im vergangenen Sommer beschlossen hatte, die Genfer Ferienmesse "Vacances" in die Berner Ferienmesse zu integrieren. Dieser Prozess sei noch nicht abgeschlossen und laufe weiter, sagte Grosjean.

Die Berner Ferienmesse, welche wie in den letzten Jahren mit der Messe "activPlus" verbunden ist und auf dem Berner Messegelände stattfindet, dauert bis zum Sonntagabend.

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SDA-ATS