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Hier sind die 1000 Flaschen Wein noch sichtbar. Danach wurden sie in den Genfersee versenkt.

KEYSTONE/EPA KEYSTONE/THOMAS DELLEY

(sda-ats)

Rund 1000 Flaschen Chasselas-Wein sind am Samstag beim Schloss Chillon in den Genfersee versenkt worden. Dort soll der Wein in 30 Metern Tiefe heranreifen.

Ein erstes derartiges Experiment scheiterte 2011, weil Wasser in die Flaschen drang. 2014 wurde der Versuch mit Erfolg wiederholt. Jetzt wurden vor den Augen von rund 100 Schaulustigen erneut Weinflaschen versenkt.

Der "Clos de Chillon 2015" bleibt drei Jahre lang auf dem Seegrund. Dort findet er zur Lagerung ideale Bedingungen vor. Die Temperatur ist stabil und beträgt zwischen 12 und 13 Grad. Die 100-prozentige Feuchtigkeit, welche die Flaschen umgibt, verhindert jegliche Verdampfung. Auch kommt sehr wenig Sauerstoff an den Wein.

Die Kiste mit den Weinflaschen wurde 80 Meter vor dem Schloss an einem Seil in die Tiefe gelassen. Tiefer als 30 Meter kann der Wein nicht gelagert werden, weil der Druck auf die Flaschen dann zu gross wäre.

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SDA-ATS