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MEHR MUT: Bundespräsident Ueli Maurer hat heute das 43. St. Gallen Symposium an der Universität St. Gallen eröffnet. Es steht unter dem Motto "Wer wagt, gewinnt". Mutige Bürger und mutige Unternehmer würden Freiheit brauchen, sagte Ueli Maurer.

In der Schweiz sei es so, dass die Bürger den Staat überwachten und nicht der Staat die Bürger. Mit diesem staatspolitischen System sei die Schweiz in der Vergangenheit gut gefahren, sagte Maurer. Doch nun gerate die Schweiz immer mehr unter Druck. Maurer sprach in diesem Zusammenhang den von anderen Ländern geforderten automatischen Datenaustausch an. Solche Art von Machtpolitik grosser Staaten gegenüber der Schweiz brauche keinen Mut, so Maurer. Mutig wäre, sich die Schweiz als Beispiel zu nehmen.

RÜCKTRITT: Nach vier Jahren an der Spitze des Ölkonzerns Shell nimmt Peter Voser den Hut. Überraschend gab der Schweizer heute seinen Rückzug im kommenden Jahr bekannt. Er wolle mehr Zeit für Familie und Privatleben haben, erklärte Voser.

Der 54-Jährige hatte die Leitung des britisch-niederländischen Konzerns 2009 übernommen. Zuvor war er unter anderem als Finanzchef für den Industriekonzern ABB tätig.

VOR GERICHT: Die beiden in Boston festgenommenen kasachischen Studenten stehen nach Angaben der Ex-Sowjetrepublik am 14. Mai erstmals in den USA vor Gericht. Dabei handle es sich um eine Anhörung, teilte das Aussenministerium in Astana heute mit.

Die Behörde betonte, den 19-Jährigen werde keine Verwicklung in den Anschlag auf den Boston-Marathon mit drei Toten und mehr als 200 Verletzten vorgeworfen. Sie würden konsularisch betreut. Die jungen Männer sollen absichtlich einen Laptop und einen Rucksack mit Feuerwerkskörpern aus dem Zimmer des mutmasslichen Attentäters Dschochar Zarnajew entfernt haben.

MEHR TOTE: Bei der schweren Hungerkatastrophe in Somalia zwischen Oktober 2010 und April 2012 sind mehr als eine Viertelmillion Menschen gestorben. Gemäss der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sowie der US-Organisation Hunger-Frühwarnsystem-Netzwerk starben damals 258'000 Menschen. Dies sind weit mehr Opfer als bislang angenommen.

133'000 der Opfer seien Kinder unter fünf Jahren gewesen. Die UNO hatte im Juli 2011 offiziell eine Hungersnot für mehrere Regionen Somalias ausgerufen. Wie andere Staaten am Horn von Afrika litt das Land unter einer extremen Dürre, von der insgesamt mehr als 13 Millionen Menschen betroffen waren.

HANGRUTSCH: Im Sarner Gemeindeteil Hintergraben ist eine Fläche von rund 30 Hektaren ins Rutschen geraten. Häuser, Strasse und Strommasten wurden beschädigt. Die Erdmassen, die sich über eine Fläche von rund 30 Fussballfeldern erstrecken, sind seit 2010 in Bewegung. Doch inzwischen bewege sich die Rutschmasse mit bis zu 20 Zentimetern pro Tag, schreiben der Kanton Obwalden und die Gemeinde Sarnen in einer Mitteilung.

Die Obwaldner Regierung erklärte die Region zum Notstandsgebiet und sprach für Sofortmassnahmen 200'000 Franken. Im betroffenen Gebiet wohnen rund 50 Personen. Evakuierungen habe es jüngst noch keine gegeben, sagte Jürg Berlinger, Vertreter des Gemeindeführungsstabs Sarnen, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Vereinzelte Personen hätten ihr Haus aber wegen der drohenden Gefahr bereits in den vergangenen Monaten verlassen.

TIERISCHE HINDERNISSE: Sechs Rinder haben gestern Abend den Verkehr auf der Autobahn A2 im solothurnischen Hägendorf behindert. Nach 90 Minuten waren alle Tiere eingefangen. Ein Helfer wurde leicht verletzt beim Versuch, ein Rind festzuhalten.

Ein Fahrstreifen der A2 musste für den Verkehr zeitweise gesperrt werden, wie die Solothurner Kantonspolizei heute mitteilte. Gegen 23 Uhr war die Autobahn wieder normal befahrbar.

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SDA-ATS