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Gegen das Projekt für den 800 Millionen Franken teuren Vierspurausbau der SBB-Strecke Olten-Aarau mit dem Eppenbergtunnel als Herzstück sind während der öffentlichen Auflage 110 Einsprachen eingegangen. Die Strecke gilt als Flaschenhals im Schweizer Schienennetz.

Mit Ausnahme von Dulliken hätten alle Gemeinden entlang der Strecke Einsprache erhoben, sagte Florence Pictet vom Bundesamt für Verkehr (BAV) am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. In vielen Einsprachen werde der Schutz des Grundwassers thematisiert. Ein weiterer Einsprachegrund stelle der Lastwagenverkehr während der Bauarbeiten dar.

Zu den Einsprechern zählt auch der Planungsverband der Region Aarau (PRA). Dieser befürwortet zwar den Ausbau, will aber mit der Einsprache Druck auf die SBB ausüben, damit künftig mehr Schnellzüge im Bahnhof Aarau mit seinen 40'000 Zu- und 30'000 Wegpendlern halten.

Die Pläne für den Vierspurausbau und den Eppenbergtunnel lagen bis Ende Mai in Olten, Däniken, Dulliken, Gretzenbach, Schönenwerd, Eppenberg-Wöschnau und Aarau öffentlich auf.

Höhere Kapazität

Die Einsprachen werden nun der SBB zur Stellungnahme übermittelt. Dazu werden verschiedene Bundesämter konsultiert. Bis das Bundesamt für Verkehr eine Plangenehmigungsverfügung erteilen könne, werde es mehrere Monate dauern, sagte die BAV-Sprecherin.

Neben dem doppelspurigen und drei Kilometer langen Eppenbergtunnel, der zwischen Däniken und Wöschnau zu liegen kommt und der die Dörfer Gretzenbach und Schönenwerd umfährt, sind auch Ausbauten bei der Zufahrt zum Bahnhof Olten geplant. Zwischen Dulliken und Däniken wird zudem ein viertes, 2,5 Kilometer langes Gleis gebaut.

Der durchgehende Ausbau auf vier Spuren zwischen Olten und Aarau erhöht die Kapazität auf der Ost-West-Achse, der Hauptschlagader des Schweizer Bahnnetzes. Das Projekt ist gemäss SBB eine unabdingbare Voraussetzung für mehr Züge im Regional- und im Fernverkehr.

Mit dem Vierspurausbau und dem Eppenbergtunnel wird der erste Engpass im Korridor zwischen Olten und Zürich eliminiert. Ein weiterer Engpass besteht auf dem Abschnitt zwischen Aarau und Zürich. Dieser soll bis etwa 2030 beseitigt werden.

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SDA-ATS