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Stundenlang mussten Passagiere am Heiligabend in einer Seilbahn im italienischen Aostatal ausharren. (Symbolbild)

KEYSTONE/ARNO BALZARINI

(sda-ats)

Bis zu sieben Stunden mussten 138 Passagiere am Weihnachtsabend in einer Seilbahn im italienischen Aostatal nahe der Schweizer Grenze bei Zermatt ausharren. Schuld war der starke Wind und ein technischer Defekt.

Mit bis zu 135 Kilometern pro Stunde habe der Wind geblasen, in der Folge sei das Seil bei einem Mast von der Rolle gesprungen, sagte ein Verantwortlicher der Bergbahn am Montag gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Der Vorfall ereignete sich gegen 16 Uhr etwa in der Mitte der Strecke.

Bereits eine Stunde zuvor habe man wegen des starken Windes mit der Schliessung der Seilbahn begonnen und keine Passagiere mehr zusteigen lassen, sagte Federico Maquignaz weiter. Als es zum technischen Defekt kam, waren aber immer noch rund 140 Wintersportler in den 12er-Kabinen unterwegs. Sie konnten nicht mehr weiterfahren und mussten aus den Gondeln abgeseilt oder mit Leitern gerettet werden werden. Erst um 23.15 Uhr hatten auch die letzten Passagiere wieder festen Boden unter den Füssen.

Rund 150 Rettungskräfte standen im Einsatz. Auch ein Helikopter der Air Zermatt unterstützte die Aktion. Der Defekt sei mittlerweile behoben, der Betrieb könne am Dienstag wieder aufgenommen werden, sagte Maquignaz.

Im September sind am Montblanc gar 100 Personen in einer Seilbahn steckengeblieben. Rund 30 Personen mussten damals die Nacht in der Bahn verbringen. Der Grund für die Panne waren verhedderte Kabel.

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SDA-ATS