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George Papadopoulos, der frühere Wahlkampfberater des heutigen US-Präsidenten Donald Trump, kommt am Freitag vor Gericht mit einer vergleichsweise milden Strafe für eine Falschaussage davon.

KEYSTONE/EPA/TASOS KATOPODIS

(sda-ats)

Der Ex-Berater des damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, George Papadopoulos, kommt wegen Falschaussage zu Russland-Verwicklungen mit einer geringen Strafe davon. Ein Gericht in Washington verurteilte den 31-Jährigen am Freitag zu einer Haft von 14 Tagen.

Dies berichten US-Medien übereinstimmend. Ihm wird vorgeworfen, bei Befragungen durch die US-Bundespolizei FBI falsche Angaben über Kontakte nach Russland gemacht zu haben. Papadopoulos hatte sich im Oktober schuldig bekannt und eingeräumt, er habe das FBI belogen.

Er hatte sich demnach - anders als zunächst behauptet - nach Eintritt in Trumps Team mit einem Professor mit Russland-Verbindung getroffen, um Material für eine Kampagne gegen Trumps damalige Wahlkampfrivalin Hillary Clinton zu erhalten.

Papadopoulos habe in "einer Ermittlung von grosser Bedeutung für die nationale Sicherheit" die Unwahrheit gesagt, erklärte der Richter Randolph Moss am Freitag. Das Gericht verhängte neben der Haftzeit eine einjährige Bewährungsstrafe und verurteilte den Angeklagten zu gemeinnütziger Arbeit sowie einer Geldstrafe in Höhe von 9500 Dollar.

Das Verhalten des ehemaligen Wahlkampfberaters hatte die US-Bundespolizei FBI veranlasst, eine Untersuchung zu möglichen Russland-Kontakten des Trump-Teams zu starten. Inzwischen geht auch Sonderermittler Robert Mueller - zum grossen Ärger Trumps - diesem Verdacht nach. Trump hatte sich von Papadopoulos distanziert und gesagt, dieser sei im Wahlkampf nur "ein Freiwilliger auf einem unteren Level" gewesen.

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SDA-ATS