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In einem Dorf in Sibirien sind 14 Menschen an gepanschtem Alkohol gestorben. Elf weitere Bewohner des Dorfes Krasni Welikan in der Region Sabaikalsk im Fernen Osten Russlands seien mit schweren Alkoholvergiftungen ins Spital gebracht worden.

Dies teilten die russischen Behörden am Sonntag mit. Zunächst war über elf Todesfälle informiert worden. Der Zustand von drei der im Spital von Krasnokamensk behandelten Dorfbewohnern sei lebensbedrohlich, sagte eine Sprecherin der örtlichen Gesundheitsbehörden. Wegen der Gefahr des Nierenversagens erhielten sie eine Blutwäsche.

Der Gouverneur von Sabaikalsk, Konstantin Ilkowski, traf zusammen mit Ärzten und Ermittlern in Krasni Welikan ein. In einer Mitteilung seines Büros nannte er den Vorfall eine "wahre Tragödie".

Der Verdacht der Ermittler fällt auf eine Gruppe Händler, die kürzlich in das Dorf kamen und Wodka, ein anderes Getränk chinesischer Herstellung sowie eine nicht zum Trinken bestimmte Flüssigkeit verkauft haben sollen. Es wurde ein Verfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet.

In Russland sterben jedes Jahr tausende Menschen nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol. Nachdem die Steuern auf alkoholische Getränke angehoben wurden, stieg der Anteil des schwarz gehandelten Alkohols von 30 Prozent auf 44 Prozent im vergangenen Jahr.

SDA-ATS