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Genf - Die Privatbank HSBC Schweiz hat über den im Dezember bekannt gewordenen Diebstahl von Kundendaten informiert. Vom Diebstahl betroffen waren die Daten von rund 15'000 Kunden, die vor Oktober 2006 ein Konto bei der Genfer Bank hatten.
Im Dezember, als der Datendiebstahl aufgeflogen war, war noch davon die Rede, dass weniger als zehn Kunden davon betroffen waren. Später wurde dann darüber spekuliert, dass von weit über 100'000 Kunden Daten gestohlen worden seien.
Nicht vom Datendiebstahl betroffen sind gemäss Communiqué Konten in ausländischen Niederlassungen der Privatbank sowie Konten der HSBC Guyerzeller Bank, mit der HSBC Private Bank (Suisse) vergangenen Frühling fusionierte. Begangen wurde der Datendiebstahl vor rund drei Jahren von einem ehemaligen IT-Mitarbeiter.
Die Bank sei seit Anfang März im Besitz von Kopien der Daten, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Daten waren von den französischen Behörden beim ehemaligen HSBC-Mitarbeiter beschlagnahmt worden, als dieser wegen Ermittlungen gegen ihn von den Schweizer Strafverfolgungsbehörden geflüchtet sei, erklärt HSBC Schweiz den Ablauf des Geschehenen.
Die Datenklau-Affäre publik gemacht hatte die französische Zeitung "Le Parisien". Darauf entbrannte ein Streit darüber, ob der französische Staat die beschlagnahmten Daten für die Ermittlung gegen Steuerhinterzieher nutzen solle, was die Schweizer Regierung für nicht akzeptabel hielt.
Die Privatbank HSBC Schweiz hielt nun fest, dass ihr sowohl die Schweizer Behörden bestätigt hätten, für die Beantwortung von Amtshilfegesuchen von ausländischen Behörden nicht auf die gestohlenen Daten zurückzugreifen. Und auch die französischen Behörden hätten kommuniziertm die Daten nicht unrechtmässig nutzen zu werden.

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SDA-ATS