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Die Londoner Einkaufsstrassen nahe der U-Bahnstation Oxford Circus waren zum Zeitpunkt der Panik voller Menschen.

KEYSTONE/EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

(sda-ats)

Bei der Panik an der Londoner Oxford Street am Freitagnachmittag wurden 16 Menschen verletzt. Ausgebrochen war diese offenbar, als sich zwei Männer auf dem Bahnsteig der U-Bahnstation Oxford Circus stritten.

Die Einkaufsstrassen an der Kreuzung zwischen Oxford Street und Regent Street war voller Menschen, die zum Black Friday nach dem Erntedankfest auf der Jagd nach Schnäppchen waren, als die Panik ausbrach. Nach Angaben der Rettungsdienste wurden 16 Menschen verletzt, neun von ihnen wurden in ein Spital eingeliefert.

Bei der Polizei waren zunächst Meldungen über Schüsse auf der Oxford Street und im U-Bahnhof eingegangen. Die Behörden hatten die Passanten daraufhin angewiesen, in Geschäften Schutz zu suchen. Später erwiesen sich die angeblichen Schüsse als Fehlalarm.

"Unsere Beamten glauben, dass zwischen zwei Männern auf dem Bahnsteig ein Streit ausgebrochen war", teilte die Polizei am Freitagabend nach Angaben der britischen Medien mit. Die Behörden veröffentlichten eine Videoaufzeichnung der beiden unbekannten Männer und riefen sie auf, sich zu melden.

Die Sicherheitslage in Grossbritannien ist angespannt, nachdem das Land in diesem Jahr bereits fünf Mal Ziel eines Anschlags wurde - vier Mal in London und ein Mal in Manchester. Dabei wurden insgesamt 35 Menschen getötet. Wegen der Terrorgefahr herrschen im gesamten Land strenge Sicherheitsvorkehrungen. Zuletzt waren im September bei einer Explosion in der Londoner U-Bahn 30 Menschen verletzt worden.

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