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Torreón - Im Norden Mexikos hat ein bewaffnetes Kommando eine Party von Jugendlichen überfallen und 18 von ihnen getötet. Über ein Dutzend weitere wurden bei dem Überfall in Torreón am frühen Sonntagmorgen verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Der Überfall trage die Handschrift der Killerkommandos der Drogenkartelle, hiess es. Die schwer bewaffneten Täter stürmten ein Restaurant am Stadtrand von Torreón und riefen nach Angaben der Polizei "Tötet sie alle".
Anschliessend hätten sie wahllos in die Menge geschossen. Die Ermittler fanden am Tatort mehr als 200 Patronenhülsen. Die Getöteten, unter ihnen sechs Frauen, waren 17 bis 38 Jahre alt. Torreón ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Coahuila, der an Texas grenzt.
Der Überfall in Torreón erinnerte an eine ähnliche Gewalttat Anfang des Jahres in der Stadt Ciudad Juarez an der Grenze zu Texas. Dort hatten vom Juarez-Kartell angeheuerte Killer eine Party von Schülern und Studenten angegriffen und 15 Gäste getötet. Ein festgenommener Verdächtiger hatte damals ausgesagt, die Täter hätten die Schüler für Mitglieder einer rivalisierenden Drogenbande gehalten.
Die Behörden bringen in diesem Jahr bereits 7000 Todesfälle mit dem Drogenkrieg in Verbindung. In Mexiko tobt seit Jahren ein Krieg zwischen Drogenkartellen um Versorgungsrouten in die USA. Die Regierung hat 50'000 Soldaten zum Kampf gegen die Banden abgestellt, ohne bisher einen durchschlagenden Erfolg zu erzielen

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SDA-ATS