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Bei Zusammenstössen zwischen der Armee und Mitgliedern der Islamisten-Gruppe Boko Haram sind am Samstag im Nordosten Nigerias 18 Menschen ums Leben gekommen. Bei Angriffen der islamistischen Aufständischen in der Stadt Damboa im Bundesstaat Borno starben elf Menschen.

Soldaten und Zivilisten seien erschossen sowie Läden in Brand gesetzt worden, teilten Militärangehörige und Behörden mit. Streitkräfte seien dann nachgerückt und hätten die Angreifer in den Busch zurückgedrängt.

Im benachbarten Bundesstaat Gombe töteten Polizisten nach Angaben der Beamten sieben Boko-Haram-Mitglieder während eines zweistündigen Schusswechsels. Im Mai hatte Nigerias Präsident Goodluck Jonathan eine Offensive gegen die Hochburgen der Gruppe in Borno, Yobe und Adamawa gestartet.

Nigeria ist mit mehr als 160 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Der Anteil von Christen und Muslimen ist weitgehend ausgeglichen, allerdings gibt es regionale Unterschiede: Der Islam dominiert den Norden, das Christentum den Süden.

Boko Haram will im Norden einen muslimischen Staat errichten, in dem die Scharia befolgt wird. Die wichtigsten Ölfelder von Afrikas grösstem Produzenten befinden sich im Süden des Landes.

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SDA-ATS