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Bei einem Selbstmordanschlag auf eine sunnitische Moschee im Irak sind am Freitag während des Mittagsgebets 20 Menschen getötet worden. Der Attentäter zündete einen Sprengsatz in der Moschee der Stadt Wadschihijah, als der Imam gerade seine Predigt hielt.

Rund 40 weitere Menschen wurden bei der Explosion verletzt, wie die Polizei mitteilte. Wadschihijah liegt in der Nähe von Bakuba, der Hauptstadt der Provinz Dijala. Die Region war Schauplatz zahlreicher Anschläge in den vergangenen Tagen.

Am Mittwoch wurden drei Kinder getötet, die in einem Fluss badeten. Durch den Anschlag am Freitag stieg die Zahl der Opfer im Irak seit Anfang Juli laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf 450.

Die Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten, welche die Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki dominieren, haben seit Beginn des Jahres erneut zugenommen. Es wächst daher die Sorge vor einer Rückkehr zu den Zuständen des Bürgerkriegs der Jahre 2006 und 2007, als sich radikale Angehörige der beiden Religionsgruppen ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung bekämpften.

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SDA-ATS