Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Erderwärmung setzt insbesondere dem arktischen Eis zu. Laut der Weltwetterorganisation war 2017 eines der drei wärmsten Jahre. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/DAVID GOLDMAN

(sda-ats)

Das Jahr 2017 gehört nach Feststellung der Weltwetterorganisation zu den drei wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast 170 Jahren. 2015, 2016 und 2017 sind die drei wärmsten Jahre gewesen, 2016 hält dabei den absoluten Rekord.

Die wissenschaftliche UNO-Organisation hielt am Donnerstag in Genf fest, dies sei ein klares Zeichen für den Klimawandel - ausgelöst durch die steigende Konzentration der klimaschädlichen Treibhausgase in der Atmosphäre.

2017 habe die Temperatur ebenso wie 2015 rund 1,1 Grad über derjenigen der vorindustriellen Zeit gelegen. Der Unterschied zwischen den beiden Jahren sei statistisch nicht signifikant. 2016 waren es nach neuesten Daten rund 1,2 Grad. Verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 lag die Temperatur im vergangenen Jahr um 0,46 Grad höher.

Starke Erwärmung in der Arktis

"17 der 18 wärmsten Jahre gab es seit der Jahrtausendwende, und der Grad der Erwärmung in den vergangenen drei Jahren war ausserordentlich", sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. "Die Erwärmung in der Arktis ist besonders ausgeprägt." Dies werde lang anhaltende Auswirkungen auf das Wetter in anderen Regionen der Welt haben.

Anders als 2017 habe in den beiden Vorjahren das Wetterphänomen El Niño zu der hohen Durchschnittstemperatur beigetragen, so die WMO. Ein Merkmal von El Niño sind erhöhte Meerestemperaturen, was das Wetter weltweit beeinflusst.

Anfang und Ende vergangenen Jahres sei zwar La Niña - das Gegenstück zu El Niño mit einem eigentlich abkühlenden Effekt - beobachtet worden. Trotzdem sei 2017 unter den wärmsten Jahren gewesen. Somit ist 2017 das wärmste je gemessene La-Niña-Jahr.

In den USA seien im vergangenen Jahr wegen des extremen Wetters mit zahlreichen Hurrikans so hohe Wetterschäden wie nie zuvor angefallen, so Taalas. Auch andere Länder hätten mehr Überschwemmungen und Dürren erlebt.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS