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Bhopal - Beim Aufprall eines Güterzuges auf einen Personenzug sind am Montag in Zentralindien 22 Menschen getötet und 50 weitere verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Montagmorgen bei heftigem Regen und schlechten Sichtverhältnissen in Shivpuri im Bundesstaat Madhya Pradesh.
Ein Güterzug habe einen im Bahnhof von Badarwas wartenden Passagierzug gerammt, teilte ein Sprecher der Eisenbahngesellschaft zum Unglückshergang mit. Die Ursache für den Zusammenstoss ist nicht bekannt.
Nach Angaben der Polizei wurden die Rettungsarbeiten durch das schlechte Wetter behindert. Auf Fernsehbildern waren mehrere komplett zerdrückte Waggons zu sehen, die teilweise aus den Gleisen geschleudert worden waren. Von den 50 Verletzten mussten 18 ins Spital eingeliefert werden.
In Indien gibt es Trotz der schrittweisen Modernisierung des Bahnsystems immer wieder schwere Zugunglücke. Jährlich werden etwa 300 Unfälle gezählt. Erst im Mai dieses Jahres waren bei einem Unglück auf der Schnellstrecke zwischen Kalkutta und Bombay fast 150 Menschen getötet worden.
Das indische Schienennetz ist mit 63'000 Kilometern eines der längsten der Welt. Landesweit befördern täglich etwa 9000 Züge mehr als 18 Millionen Passagiere.

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SDA-ATS