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Nino Schurter feiert in Kanada im fünften Cross-Country-Weltcup der Saison den fünften Sieg und steht vorzeitig als Gewinner des Gesamtweltcups fest. Die Schweizerinnen gehören zu den Geschlagenen.

Schurter setzte sich in Mont-Sainte-Anne zehn Sekunden vor dem Franzosen Stéphane Tempier und 21 Sekunden vor dem Italiener Gerhard Kerschbaumer durch und setzte damit eine weitere Bestmarke. Fünf Siege in Folge reihte in einer Saison vor ihm noch keiner aneinander. "Das ist die perfekte Saison bis hierhin", sagte Schurter im Ziel von Mont-Sainte-Anne, wo er zum fünften Mal triumphierte. Zweitbester Schweizer war Mathias Flückiger als Siebter. Florian Vogel, vor einer Woche Europameister in Darfo Boario Terme, war als 20. nur der siebtbeste Schweizer.

Schurteres Beständigkeit ist beeindruckend. Derweil seine ersten Verfolger in dieser Saison stets anders heissen, ist der Sieger immer der gleiche. Zu verdanken hat der 31-jährige Bündner seine Dominanz auch seinem feinen Gespür für die optimale Vorbereitung. Der Verzicht auf die EM in Italien vor einer Woche erwies sich als richtig.

Schurter wird die Trophäe für den Gewinn des Gesamtweltcups am 27. August nach dem Finale in Val di Sole zum fünften Mal nach 2010, 2012, 2013 und 2015 in Empfang nehmen. Zum ersten Mal bietet sich ihm die Gelegenheit, das Weltcup-Jahr ungeschlagen zu beenden. Im September liegt im australischen Cairns zudem der sechste Weltmeistertitel für Schurter bereit.

Linda Indergand angeschlagen

Bei den Frauen gehörten die Schweizerinnen in Abwesenheit der gesundheitlich angeschlagenen Jolanda Neff zu den Geschlagenen. Die zu Beginn gestürzte Alessandra Keller und die EM-Zweite Linda Indergand belegten mit über drei Minuten Rückstand die Plätze 9 und 10. Weil die Polin Maja Wloszczowska verletzt fehlte, verbesserte sich Indergand, der in Kanada ein verstauchter Knöchel zu schaffen machte, in der Gesamtwertung dennoch vom 3. auf den 2. Platz. Corina Gantenbein folgte als Zwölfte.

Jana Belomoina avanciert derweil zusehends zur Dominatorin. Die 24-jährige Europameisterin aus der Ukraine feierte ihren dritten Saisonsieg und steht wie Schurter schon vor der sechsten und letzten Station in Val di Sole als Gesamtweltcupsiegerin fest. Belomoina gewann das Rennen in der Provinz Québec vor der Französin Pauline Ferrand-Prévot und der Kanadierin Catharine Pendrel, der Gesamtsiegerin von 2016.

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SDA-ATS