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Der NLB-Final geht in ein entscheidendes siebtes Spiel. Die Rapperswil-Jona Lakers erzwingen die Verlängerung der Final-Serie mit einem 3:1-Heimsieg gegen Langenthal.

Es war ein glücklicher Sieg der Lakers vor der Saison-Rekordkulisse von 4830 Zuschauern. Langenthal unterstrich erneut, dass es spielerisch die bessere Mannschaft ist. Die Rapperswiler konnten sich aber einmal mehr auf ihren Torhüter Melvin Nyffeler verlassen. Der 22-Jährige wehrte 39 Schüsse ab und zeigte einige Glanzparaden.

Im letzten Drittel schien der Langenthaler Ausgleich nur eine Formsache zu sein. Die Oberaargauer setzten das Heimteam mächtig unter Druck. In der 41. Minute traf Dario Kummer wie bereits Claudio Cadonau (25.) nur den Pfosten. Das Tor erzielten aber die Lakers. Der im Final bisher blasse PostFinance-Topskorer Dion Knelsen profitierte in der 53. Minute von einem kapitalen Fehlpass von Cadonau. Nach dem ersten Finaltor des Kanadiers liessen die St. Galler nichts mehr anbrennen.

Schon mit dem 2:1 nach 40 Minuten waren die Rapperswiler gut bedient. Langenthal hatte auch im ersten Abschnitt deutlich mehr vom Spiel, dennoch gingen die Lakers in der 18. Minute durch ein Tor von Verteidiger Tim Grossniklaus in Führung.

Nach der ersten Pause steigerte sich das Heimteam, das Mitteldrittel war ein offener Schlagabtausch. In der 23. Minute zog der Rapperswiler Stürmer Niki Altorfer alleine auf den Langenthaler Keeper Marco Mathis los, er brachte den Puck jedoch nicht aufs Tor. Im Gegenzug zeichnete Brent Kelly für den Ausgleich verantwortlich. In der Folge boten sich den Oberaargauern zwei gute Chancen zur erstmaligen Führung, nach dem Pfostenschuss von Cadonau scheiterte Marc Kämpf (26.) aus aussichtsreicher Position an Nyffeler. Das rächte sich: In der 28. Minute gelang Altorfer das 2:1.

SDA-ATS

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