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3,5 Millionen Schüsse am Eidgenössischen Schützenfest abgegeben

Aarau - Mit der Krönung der Schützenkönige ist am Sonntag das Eidgenössische Schützenfest (ESF) in Aarau zu Ende gegangen. Während vier Wochen haben rund 43'000 Schützinnen und Schützen 3,5 Millionen Patronen geschossen. Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz.
Während des "Eidgenössischen" habe es keinen einzigen Schiessunfall gegeben, teilten die Organisatoren am Sonntag mit. Beim Eröffnungsschiessen am 18. Juni 2010 kam es allerdings zu einer unkontrollierten Schussabgabe, wie ESF-Medienchef Marcel Suter auf Anfrage sagte. Diese ging glimpflich aus.
Die Sanitäter auf dem Festgelände registrierten in den vergangenen vier Wochen dennoch 430 Bagatellunfälle und leisteten 320 ambulante Behandlungen. Meistens handelte es sich dabei um Kreislaufprobleme wegen der Hitze oder Verbrennungen durch Patronenhülsen. In 24 Fällen mussten Personen in ärztliche Behandlung gebracht werden.
Guten Noten für SchiessbetriebEine vorzügliche Note gibt das Organisationskomitee dem im Füllernfeld in Rupperswil AG erstellten provisorischen Schiessstand. Dieser verfügte über 120 Scheiben.
Die ausserordentlich heikle Elektronik für die Erfassung der Resultate und Trefferanzeige hielt der hohen Beanspruchung stand, hiess es. Auch auf den Aussenständen in Buchs, Suhr, Lenzburg und Wohlenschwil habe alles reibungslos funktioniert.
43'000 Schützen - 2430 SchützenvereineAm "Eidgenössischen" haben rund 43'000 Schützinnen und Schützen aus 2430 Schützenvereinen teilgenommen. Davon stellten Auslandschweizer 23 Vereine mit 250 Schützen. Insgesamt waren 15 Prozent aller Teilnehmenden Frauen. 1800 Personen nahmen am Tag der Jugend teil.
Der Festbetrieb wurden von 3500 freiwilligen Helfern sowie von Armee und Zivilschutz gewährleistet. Höhepunkt des Schützenfestes war der offizielle Tag am 4. Juli mit einem Umzug durch Aarau sowie einer Ansprache von Bundespräsidentin Doris Leuthard.
Das Eidgenössische Schützenfest findet alle fünf Jahre statt. Das nächste wird im Jahr 2015 in Raron im Kanton Wallis durchgeführt.

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