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Im Fall der offenbar seit Jahren in einer umgebauten Garage in Texas festgehaltenen Männer ist nach Medieninformationen Anklage gegen einen Verdächtigen wegen Schadensverursachung erhoben worden. Bei dem 31-Jährigen handelt es sich um den Enkel der Garagenbesitzerin.

Dies berichtete der Nachrichtensender CNN am späten Samstag. Die Polizei hatte die Männer im Alter zwischen rund 50 und 80 Jahren am Freitag (Ortszeit) nach einem telefonischen Hinweis befreit.

In den Medien hiess es, die Peiniger hätten ihre Opfer mit dem Versprechen auf Alkohol und Zigaretten gelockt, sie eingesperrt und dann ihre Rente oder Sozialhilfe kassiert.

Drei der Männer wurden wegen schwerer Unterernährung ins Spital gebracht. Einer von ihnen sagte dem örtlichen Fernsehsender KTRK, er lebe seit einem halben Jahr auf dem Grundstück und wolle weiter dort bleiben. Er habe allerdings in dem Haus gewohnt.

Ein anderer Mann sagte der Polizei, er hause bereits seit zehn Jahren in der Garage, die weder über Möbel noch über einen Zugang zu einem Badezimmer verfügte. Die Männer, bei denen es sich offenbar um Invaliden oder Obdachlose handelte, mussten auf dem Boden schlafen.

Auf dem Anwesen befanden sich nach Angaben der Polizei auch drei Frauen. Sie lebten in besseren Verhältnissen als die Männer. Die geistig behinderten Frauen werden nun befragt, um herauszufinden, ob auch sie dort gefangen gehalten wurden.

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SDA-ATS