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Generalstaatsanwalt Hischam Barakat kam 2015 in Kairo bei einem Angriff auf seinen Auto-Konvoi ums Leben. Als Reaktion auf das Bombenattentat liess Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi noch schärfere Antiterrorgesetze als bisher in Kraft setzen. (Archiv)

Keystone/AP/EMAN HELAL

(sda-ats)

Ein ägyptisches Gericht hat 31 Menschen wegen des Mordes am ehemaligen Generalstaatsanwalt des Landes zum Tode verurteilt. Das berichtete das staatliche Fernsehen am Samstag. Hischam Barakat kam 2015 bei einem Autobombenanschlag in Kairo ums Leben.

Das Urteil wird nun an den Grossmufti für eine nicht bindende Einschätzung überstellt. Am 22. Juli will das Gericht seine Entscheidung dann noch einmal bestätigen oder verwerfen. Danach kann Berufung gegen den Richterspruch eingelegt werden.

Das ägyptische Militär hatte nach Massenprotesten im Juli 2013 den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi von der nun verbotenen Muslimbruderschaft entmachtet. Seitdem sind in Ägypten vor allem Polizisten bei Angriffen mit Bomben getötet oder erschossen worden. Im September 2013 überlebte der damalige Innenminister Mohammed Ibrahim einen Bombenangriff.

Als Reaktion auf das Attentat gegen Barakat hatte Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi im Schnellverfahren noch schärfere Antiterrorgesetze als bisher in Kraft setzen lassen. Diese schränken auch die Presse- und Meinungsfreiheit empfindlich ein.

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SDA-ATS