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Karachi - Mehr als 40'000 Menschen haben am Sonntag in Pakistan für die Beibehaltung des umstrittenen Blasphemie-Gesetzes demonstriert. Sie brachten zugleich ihre Unterstützung für einen Polizisten zum Ausdruck, der den liberalen pakistanischen Politiker Salman Taseer ermordet hatte.
Die Kundgebung war von radikalislamischen Parteien organisiert worden. Sie sperren sich gegen jede Änderung des Blasphemie-Gesetzes, das für Beleidigungen des Islam und Gotteslästerung die Todesstrafe vorsieht und das vom Westen äusserst kritisch gesehen wird.
Taseer war am Dienstag in Islamabad erschossen worden. Er war der Gouverneur der bedeutendsten pakistanischen Provinz Punjab und galt als liberaler Politiker. Unter anderem hatte er sich für eine Änderung des Blasphemie-Gesetzes eingesetzt. Sein Mörder gab nach der Tat an, er habe Taseer erschossen, weil dieser das Gesetz kritisiert hatte.
Gilani gibt Forderungen nachNach dem vorübergehenden Verlust seiner Parlamentsmehrheit ist Pakistans Regierungschef Yousuf Raza Gilani am Sonntag zentralen Forderungen der Opposition nachgekommen. Gilani habe einem Forderungskatalog der grössten Oppositionspartei PML-N zugestimmt, teilte sein Pressebüro mit. Zuvor hatte der Premierminister bereits die Rücknahme einer umstrittenen Benzinpreiserhöhung veranlasst.
Die MQM-Partei hatte vor einer Woche die Koalition mit Gilanis Pakistanischer Volkspartei (PPP) unter anderem wegen der Erhöhung der Treibstoffpreise aufgekündigt. Oppositionsführer Nawaz Sharif von der PML-N hatte die Regierungskrise genutzt, Gilani zu Zugeständnissen zu bewegen.
Zu den Punkten, denen Gilani nun nachgekommen ist, zählen unter anderem, dass die Regierung Korruptionsskandale untersucht, Ausgaben, die nicht die Entwicklung betreffen, um ein Drittel senkt sowie eine unabhängige Wahlkommission etabliert.

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SDA-ATS