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Bern - Schätzungsweise 400 bis 500 Menschen haben am Nachmittag in Bern am Jahrestag des Volksaufstands von 1959 für ein freies Tibet demonstriert. Eine Delegation wollte dem chinesischen Botschafter ein Schreiben übergeben, doch verhinderte dies die Polizei.
Polizisten in Kampfmontur hätten den Zugang zur Botschaft versperrt und anerboten, das Schreiben statt dem Botschafter dem Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten zu übergeben, sagte Rigzin Gyaltag von den Kundgebungsorganisatoren nach dem Anlass. Das Angebot wurde angenommen.
Die Berner Orts- und Gewerbepolizei hatte es den Organisatoren untersagt, vor der Botschaft zu demonstrieren. Sie erlaubte aber einer Delegation den Zugang wenigstens bis in die Nähe der diplomatischen Vertretung, wie der stellvertretende Leiter am Mittwoch auf Anfrage bekanntgab. Vor Ort entscheide aber immer die Berner Kantonspolizei.
In dem Schreiben fordern die Tibeter die chinesischen Behörden auf, die Gewalt in Tibet zu stoppen, alle politischen Gefangenen freizulassen, ausländischen Journalisten eine freie Berichterstattung zu gewähren und einen "konstruktiven Beitrag zur friedlichen Lösung der Tibetfrage" zu leisten.
In einer Rede auf dem Berner Helvetiaplatz forderte der Zürcher SP-Nationalrat Mario Fehr den Bundesrat auf, das religiöse Oberhaupt der Tibeter, den Dalai Lama, im April bei dessen Besuch in der Schweiz zu empfangen.
Organisiert wurde die Kundgebung von vier Tibeterorganisationen in der Schweiz. Die Organisatoren schätzten die Teilnehmerzahl auf 800 Personen. Anwesend waren auch einige Uiguren.

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SDA-ATS