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Teilnehmer des 38. Basler Rheinschwimmens werden von einem Dudelsackspieler begleitet bei ihrem Schwumm im Rhein durch die Stadt Basel am Dienstag, 14. August 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Keystone/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Gegen 4000 Schwimmerinnen und Schwimmer haben am Dienstagabend am traditionellen Basler Rheinschwimmen teilgenommen. Der zum 38. Mal durchgeführte Anlass verlief laut den Organisatoren ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Teilnehmende jeglichen Alters stiegen ab 18 Uhr unter vorbeiziehenden Wolkenfeldern am Kleinbasler Ufer zwischen Schwarzwald- und Wettsteinbrücke in die Fluten. Bei rund 24,2 Grad Wassertemperatur liessen sie sich 1,8 Kilometer weit durch die Stadt den Strom hinuntertreiben. Während des Anlasses blieb die Rheinschifffahrt sicherheitshalber eingestellt.

Zwar hatte es nach der langen Hitzeperiode deutlich aufgefrischt, dennoch sorgte der "Schwumm" im "Bach" - wie die Basler ihren Rhein gerne nennen - auch bei einer Lufttemperatur von "nur" noch 26 Grad für viel Spass. Im Vorjahr waren 4500 Personen mitgeschwommen; der Rekord von 6000 Schwimmenden datiert von 2012.

Am Ziel bei der Johanniterbrücke erhielten die Teilnehmenden traditionsgemäss eine Urkunde, eine Medaille und eine kleine Stärkung. Rettungsschwimmer der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) sowie Boote von Polizei und Wasserfahrvereinen begleiteten die Leute im Wasser.

Das Rheinschwimmen wird jeweils von der Sektion Basel der SLRG organisiert. Sie will damit zum Schwimmen in natürlichen Gewässern animieren, aber auch auf damit verbundene Gefahren hinweisen. Bisher musste der Kult gewordene Grossanlass erst dreimal wegen widriger Bedingungen abgesagt werden, zuletzt 2014.

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SDA-ATS